Nationalgericht Jordanien: Jareesh (Rezept) Jareesh ähnelt in der Konsistenz einem herzhaften Getreidebrei, gekocht aus grob gemahlenem Weizen und Hühner- oder Lammfleisch. Zwiebeln, Zimt und Kreuzkümmel geben der langen Garzeit von gut einer Stunde ihren Geschmack mit. In vielen jordanischen Haushalten gilt Jareesh als bodenständiges Alltagsgericht, das auf großen … [Weiterlesen...] ÜberNationalgericht Jordanien: Jareesh (Rezept)
Nationalgericht Jordanien
Mansaf, zartes Lamm in einer Sauce aus fermentiertem Joghurt auf Reis, ist das Nationalgericht Jordaniens und Ausdruck beduinischer Gastfreundschaft. Die jordanische Küche verbindet levantinische Mezze-Kultur mit herzhaften Schmorgerichten: Kousa Mahshi, mit Reis und Fleisch gefüllte Zucchini, gart langsam in Tomatensauce, Falafel werden frisch frittiert zu Brot und Salat gereicht, und ein kühler Yogurt Salad sorgt für Frische. Zum süßen Abschluss gibt es Ma'amoul, feine Grießplätzchen mit Dattel- oder Nussfüllung, die besonders zu Festtagen gebacken werden. Olivenöl, Joghurt, Hülsenfrüchte und Gewürze wie Sumach und Kreuzkümmel bestimmen den Geschmack. Über 130 Rezepte aus Jordanien stehen in dieser Kategorie bereit – Schritt für Schritt erklärt.
Was ist das Nationalgericht von Jordanien?
Mansaf ist das Nationalgericht Jordaniens, darüber sind sich alle einig. Lammfleisch gart in einer Sauce aus Jameed, getrocknetem und fermentiertem Joghurt, und kommt dann auf eine große Platte mit Fladenbrot und Reis. Obenauf liegen geröstete Mandeln oder Pinienkerne. Traditionell essen die Gäste im Stehen mit der rechten Hand. Mansaf gehört zu Hochzeiten, Trauerfeiern, Versöhnungen und hohen Feiertagen, 2022 hat die UNESCO es als immaterielles Kulturerbe anerkannt. Der Jameed stammt aus der Beduinentradition, als besonders gut gilt der aus der Gegend um Karak. Im Alltag kochen viele Familien öfter Maqluba, ein Schichtgericht aus Reis, Gemüse und Fleisch, das zum Servieren auf eine Platte gestürzt wird.
Was isst man in Jordanien?
Die jordanische Küche gehört zur Levante und ähnelt der palästinensischen, syrischen und libanesischen. Zum Frühstück stehen Hummus, Ful, Falafel, Labneh, Oliven und Fladenbrot auf dem Tisch, oft auch Zaatar Manakish vom Bäcker. Die Hauptmahlzeit fällt auf den frühen Nachmittag. Dann gibt es Schmorgerichte mit Reis, gefülltes Gemüse oder Hähnchen aus dem Ofen. Olivenöl, Zitrone, Knoblauch, Sumach, Kreuzkümmel und Baharat bestimmen die Würze, Joghurt kommt in viele warme Gerichte. Im Süden und in der Wüste lebt die Beduinenküche weiter, etwa beim Zarb, Lamm, das in einer Grube im Sand gart. Ein Essen endet häufig mit süßem Tee mit Minze oder Salbei.
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