Vorstellung Falafel
Falafel hat ihren Ursprung vermutlich in Ägypten, hat sich von dort aber über den gesamten Nahen Osten verbreitet und wird in Jordanien meist aus Kichererbsen statt aus Fava-Bohnen zubereitet. Die getrockneten Kichererbsen müssen über Nacht einweichen, bevor sie mit Zwiebeln, Knoblauch, Petersilie und Gewürzen zu einer groben Paste verarbeitet werden. Aus der Masse werden kleine, walnussgroße Bällchen geformt und im heißen Öl frittiert, bis sie außen dunkel und knusprig sind. Wichtig ist, die Kichererbsen roh zu verarbeiten, gekochte Kichererbsen ergeben eine zu weiche, matschige Masse. Serviert wird Falafel klassisch im Fladenbrot mit Tahini-Sauce, Tomaten, Gurken und einem Klecks Joghurt.
Zutatenliste für 1-2 Portionen
- 200 g Kichererbsen (getrocknet, über Nacht eingeweicht)
- 1 kleine Zwiebel, gehackt
- 2-3 Knoblauchzehen, gepresst
- 1 Bund frische Petersilie, gehackt
- 1 TL Kreuzkümmel
- 1 TL Backpulver
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- Öl zum Frittieren
Einkaufen der Zutaten
Die Zutaten für Falafel sind in den meisten Supermärkten oder nahegelegenen orientalischen Läden erhältlich. Achte darauf, dass du frische und hochwertigste Zutaten kaufst, um das beste Geschmackserlebnis zu erzielen. Besonders die Kichererbsen sollten idealerweise getrocknet und nicht aus der Dose sein, da sie beim Einweichen eine bessere Textur erhalten. Falls du Schwierigkeiten hast, manche Zutaten zu finden, sind viele auch online erhältlich.
Vorbereitung des Gerichts
Bevor du mit der Zubereitung deiner Falafel beginnst, ist es wichtig, die Kichererbsen über Nacht einzuweichen. Dies hilft, die Bällchen fluffig und leicht verdaulich zu machen. Nach dem Einweichen sollten die Kichererbsen abgetropft und gut abgespült werden. Außerdem empfiehlt es sich, alle anderen Zutaten, wie Zwiebeln und Knoblauch, im Voraus vorzubereiten, um den Kochprozess zu optimieren.
Anleitung für die Zubereitung
- Die eingeweichten Kichererbsen zusammen mit der Zwiebel, Knoblauch, Petersilie und den Gewürzen in eine Küchenmaschine geben und zu einer groben Paste verarbeiten.
- Die Mischung in eine Schüssel geben und das Backpulver unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Aus der Mischung kleine Bällchen formen, etwa in Walnussgröße.
- Öl in einer tiefen Pfanne erhitzen und die Falafel vorsichtig frittieren, bis sie goldbraun sind.
- Sobald die Falafel fertig sind, auf Küchenpapier abtropfen lassen und heiß servieren.
Zubereitung ohne Gluten / Laktose
Falafel ist von Natur aus glutenfrei und laktosefrei, was es zu einer hervorragenden Wahl für Menschen mit entsprechenden Allergien oder Intoleranzen macht. Achte jedoch darauf, dass du keine glutenhaltigen Beilagen servierst und die verwendeten Öle und Gewürze während des Kochens glutenfrei sind. Dies sorgt dafür, dass alle sicher essen können und das Essen gut schmeckt. Du kannst Falafel mit einem einfachen Salat oder in einem Schälchen mit Hummus kombinieren, um eine gute, abgestimmte Mahlzeit zu erhalten.
Tipps für Veganer und Vegetarier
Die Zubereitung von Falafel eignet sich hervorragend für Veganer und Vegetarier. Sie können dieses Gericht sogar noch weiter aufwerten, indem Sie es mit verschiedenen Saucen wie Tahini oder einem würzigen Joghurtdip servieren. Achte darauf, frisches Gemüse wie Tomaten, Gurken und Salat in deine Wraps aufzunehmen, um eine nährstoffreiche Mahlzeit zu gewährleisten. Wenn du eine Gabel und ein Messer vorziehst, kannst du die Falafel auch als Salat auftischen; einfach die Bällchen auf einem Bett aus frischem Gemüse anrichten.
Weitere Tipps und Tricks
Um sicherzustellen, dass deine Falafel außen knusprig und innen gleichmäßig durchgegart sind, ist die Temperatur des Öls entscheidend. Du kannst dies testen, indem du ein kleines Stück der Masse ins Öl gibst; wenn es sofort zu brutzeln beginnt, hat das Öl die richtige Temperatur erreicht. Du kannst die Falafel-Mischung auch im Kühlschrank ruhen lassen, bevor du die Bällchen fritierst, was die Konsistenz verbessert. Experimentiere mit verschiedenen Gewürzen, wie Chili oder Koriander, um deinen eigenen Geschmack zu erzeugen.
Anpassung vom Rezept an Vorlieben
Das schöne an der Falafel ist die Vielseitigkeit, die du mit den Zutaten hast. Wenn du bestimmte Gewürze oder Kräuter besonders magst, scheue dich nicht, diese in die Mischung zu integrieren. Für ein wenig zusätzliche Schärfe kannst du auch frische Chilis hinzufügen oder die Mischung mit geriebenem Zucchini erweitern. Sind deine Geschmäcker süßer, könntest du ein wenig Zimt oder Kreuzkümmel hinzufügen, um eine neue Geschmacksrichtung zu schaffen.
Alternativen zu bestimmten Zutaten
Wenn du keine Kichererbsen zur Hand hast, kannst du auch andere Hülsenfrüchte wie schwarze Bohnen oder rote Linsen verwenden. Diese Optionen bringen einen neuen Geschmack und interessante Nährstoffe in die Falafel. Die verwendeten Kräuter und Gewürze können ebenfalls variiert werden – minzige Alternativen bringen eine erfrischende Note. Selbst der Frittiervorgang kann durch das Backen im Ofen ersetzt werden, um eine gesündere Option zu bieten.
Ideen für passende Getränke
Zu Falafel passen hervorragend kühle Getränke wie Ayran, ein erfrischendes Joghurtgetränk, oder frisch gepresster Granatapfelsaft. Hast du Lust auf etwas Süßes? Ein kleiner Gläschen Limetten-Limonade bietet eine schöne Abrundung. Für deine Gäste könntest du auch eine Auswahl an arabischen Tees anbieten, die den Genuss komplettieren und das Essen abrunden. Diese Getränke sind nahrhaft, sehr erfrischend und passend für jede Gelegenheit.
Vorschläge zur ansprechenden Präsentation
Um die Falafel optisch ansprechend zu servieren, kannst du diese auf einem großen Teller mit frischem Gemüse anrichten. Kleine Schalen mit unterschiedlichen Saucen, wie Hummus oder Tahini, schaffen visuelle Akzente und laden zum Dippen ein. Frisch gehackte Kräuter wie Minze oder Koriander als Garnitur verleihen Farbe und zusätzlichen Geschmack. Außerdem können Sie die Falafel in einem kleinen Fladenbrot einwickeln und mit einem Zahnstocher fixieren, das sieht gut aus und macht das Essen einfacher.
Hintergrundinformationen zur Geschichte
Die Geschichte der Falafel reicht weit zurück bis ins alte Ägypten, wo sie vermutlich erstmals aus Bohnen zubereitet wurde. Im Laufe der Zeit fanden diese Bällchen ihren Weg in andere Regionen des Nahen Ostens, wo sie mit unterschiedlichen Zutaten und Zubereitungen aufwarten. In Jordanien gilt Falafel als nationales Gericht und ist in vielen Restaurants und Straßenständen zu finden. Diese kulinarische Tradition wird gerne bei Festen und Feierlichkeiten serviert, da sie schmackhaft und nahrhaft ist.
Weitere Rezeptvorschläge
- Hummus – eine cremige Kichererbsenpaste
- Khobz Baladi
- Baba Ganoush – eine rauchige Auberginencreme
- Fattet Hummus
- Sumac Chicken
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Zusammenfassung: Falafel
Falafel sind frittierte Kichererbsenbällchen aus dem Nahen Osten, in Jordanien fester Bestandteil der Straßenküche. Sie eignen sich gut für die vegetarische und vegane Küche. Die rohe Kichererbsenmasse lässt sich einen Tag im Voraus vorbereiten und kühl aufbewahren.
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