Nationalgericht Fiji: Guava Cake (Rezept) Ein klassischer Rührteig, angereichert mit Stücken reifer Guave, ergibt Guava Cake, einen Kuchen aus der fidschianischen Küche. Der Teig braucht Eier, Mehl, Zucker und Milch, gebacken wird er bei 180 Grad etwa eine halbe Stunde. Die Guavenstücke sorgen für eine leicht säuerliche Note im sonst milden Kuchen. Serviert wird er … [Weiterlesen...] ÜberNationalgericht Fiji: Guava Cake (Rezept)
Nationalgericht Fiji
Erdofen statt Backofen: Beim traditionellen Lovo werden Fleisch, Fisch und Wurzelgemüse in Bananenblättern auf heißen Steinen unter der Erde gegart – ein Festessen, das auf Fiji ganze Dörfer zusammenbringt. Die fidschianische Küche schöpft aus Lagune und Garten: Kokosmilch, Taro, Maniok und fangfrischer Fisch bilden die Basis. Kokoda, in Limettensaft gegarter roher Fisch mit Kokoscreme, ist der wohl bekannteste Botschafter der Inseln, während Rourou, in Kokosmilch geschmorte Taroblätter, als cremige Beilage dient. Saisonale Spezialitäten wie Duruka, der sogenannte fidschianische Spargel, zeigen die enge Bindung an den Rhythmus der Natur. Über 310 Rezepte dieser Kategorie holen die Südsee in die heimische Küche – Schritt für Schritt erklärt.
Was ist das Nationalgericht von Fiji?
Ein offizielles Nationalgericht hat Fidschi nicht. Am häufigsten genannt wird Kokoda, roher Fisch, der in Limetten- oder Zitronensaft gart und danach mit Kokoscreme, Zwiebeln, Tomaten und Chili angemacht wird. Serviert wird er gern in einer halben Kokosnussschale. Für Feste steht das Lovo, ein Erdofen, in dem Schwein, Huhn, Fisch, Taro und Maniok mehrere Stunden auf heißen Steinen garen. Einen Lovo anzulegen ist Gemeinschaftsarbeit, deshalb gibt es ihn eher zu Hochzeiten, Kirchenfesten und Familienfeiern als an einem gewöhnlichen Wochentag. Die Kokoscreme taucht auch im dritten oft genannten Gericht auf, dem Palusami aus Taroblättern, die mit Kokoscreme und Zwiebeln gefüllt und gegart werden.
Was isst man in Fiji?
Auf Fidschi treffen zwei Küchen aufeinander. Die indigenen Fidschianer essen Wurzelgemüse wie Taro, auf Fidschianisch Dalo, und Maniok, dazu Fisch, Meeresfrüchte und viel Kokoscreme. Ein großer Teil der übrigen Bevölkerung stammt von Vertragsarbeitern ab, die zwischen 1879 und 1916 aus Indien für die Zuckerrohrfelder geholt wurden. Sie brachten Currys, Dal und Roti mit, die heute auf fast allen Tischen stehen. Ein Curry aus Hähnchen, Fisch oder Kürbis mit Roti ist ein normales Mittagessen. Fleisch war früher selten, Fisch aus der Lagune und Gemüse aus dem eigenen Garten machten den Großteil aus. Junge Taroblätter werden zu Rourou gekocht. Bei Zeremonien und abends im Kreis trinkt man Kava, ein leicht betäubendes Getränk aus der Wurzel des Rauschpfeffers.
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