Nationalgericht Mauritius: Pakoras (Rezept) Kichererbsenmehl, fein gehackte Zwiebeln und Chili werden bei Pakoras zu einem dicken Teig verrührt und löffelweise in heißem Öl frittiert. Innerhalb weniger Minuten entstehen knusprige, würzige Happen, die warm am besten schmecken. Auf Mauritius gehören sie zu den Snacks, die bei geselligen Treffen und auf Buffets nie … [Weiterlesen...] ÜberNationalgericht Mauritius: Pakoras (Rezept)
Nationalgericht Mauritius
Indische, kreolische, chinesische und französische Einflüsse treffen auf Mauritius aufeinander und machen die Insel zu einem Schmelztiegel der Aromen. Das zeigt sich im Streetfood-Klassiker Dholl Puri, hauchdünnen, mit gelben Erbsen gefüllten Fladen, die mit Currys und Chutneys serviert werden. Bol Renversé, die gestürzte Reisschale mit Fleisch, Gemüse und Spiegelei, verrät die chinesischen Wurzeln vieler mauritischer Gerichte, während Gato Roti als gefülltes Fladenbrot die indische Tradition fortführt. Typisch sind Currys mit Tomaten und Thymian, viel frischer Fisch und scharfe Chili-Pasten, die zu fast allem gereicht werden. Über 110 Rezepte laden dazu ein, diese kreolische Küche zu Hause zu entdecken – Schritt für Schritt erklärt.
Was ist das Nationalgericht von Mauritius?
Offiziell festgelegt ist auf Mauritius kein Nationalgericht. Am häufigsten nennen Mauritier Dholl Puri, dünne Fladen aus Weizenmehl, in deren Teig gekochte und gemahlene gelbe Spalterbsen stecken. Man isst sie aus der Hand, gefüllt mit einem Curry aus Butterbohnen, Rougaille und Chutney. Verkauft werden sie an Straßenständen, zwei Fladen pro Portion. Das Gericht kam mit indischen Vertragsarbeitern, die im 19. Jahrhundert auf die Zuckerrohrplantagen der Insel geholt wurden. Ein zweiter Kandidat ist Rougaille, eine Tomatensauce mit Zwiebeln, Knoblauch, Thymian und Chili, in der Würstchen, Fisch oder Stockfisch garen. Sie verbindet französische und kreolische Küche und steht in vielen Haushalten mehrmals pro Woche auf dem Tisch.
Was isst man auf Mauritius?
Mittags gibt es meist Reis mit einem Cari, also einem Curry, dazu Linsen und eingelegtes Gemüse. Von der indischen Küche unterscheiden sich mauritische Currys durch Thymian, der dort neben Curryblättern selbstverständlich im Topf landet. Vindaye Poisson ist Fisch, den man mit Senfkörnern, Kurkuma und Essig einlegt und kalt isst. Aus der chinesischen Linie stammen gebratene Nudeln (Mine Frite), Boulettes und der Bol Renversé. Als Snack kauft man Gato Piment, kleine frittierte Bällchen aus Spalterbsen und Chili. Eine scharfe Chilipaste namens Mazavaroo steht fast immer bereit. Auf der Nachbarinsel Rodrigues kocht man einfacher, mit Mais, Oktopus und getrocknetem Fisch.
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