Nationalgericht Island: Súkkulaðikaka Með Rjóma (Rezept) Geschmolzene dunkle Schokolade und gemahlene Mandeln statt Mehl geben diesem isländischen Kuchen einen dichten, leicht feuchten Kern. Súkkulaðikaka með Rjóma kommt ohne Weizenmehl aus und wird nach dem Backen mit frisch geschlagener Sahne serviert. Von der ersten Zutat bis zum fertigen Kuchen vergeht kaum eine … [Weiterlesen...] ÜberNationalgericht Island: Súkkulaðikaka með Rjóma (Rezept)
Nationalgericht Island
Fermentierter Hai, Skyr und Lammfleisch aus wilder Weide: Island hat aus kargen Bedingungen eine eigenwillige, faszinierende Esskultur geformt. Das berüchtigte Hákarl, monatelang fermentierter Grönlandhai, ist das wohl bekannteste Beispiel isländischer Haltbarmachungskunst, die aus der Not der langen Winter entstand. Deutlich zugänglicher zeigt sich die isländische Küche bei Pönnukökur, hauchdünnen Pfannkuchen mit Zucker oder Sahne, die zum Kaffee gereicht werden. Frischer Fisch gehört in vielen Varianten auf den Tisch, etwa als Kaldur fiskur, und im kurzen Sommer werden Ferskar ber, frische Beeren, zum Dessert. Geothermale Wärme, Schafzucht und Fischfang prägen das Land bis heute. Über 90 Rezepte stellen Islands Küche vor.
Was ist das Nationalgericht von Island?
Ein offizielles Nationalgericht gibt es in Island nicht. Viele Isländer nennen die Kjötsúpa, eine Lammfleischsuppe mit Steckrüben, Kartoffeln, Möhren und Haferflocken oder Reis. Sie ist ein typisches Wintergericht und schmeckt aufgewärmt am zweiten Tag eher besser. Zu Weihnachten essen viele Familien Hangikjöt með Uppstúf, geräuchertes Lammfleisch mit weißer Sauce, Kartoffeln und grünen Erbsen. Geräuchert wird teils über getrocknetem Schafsdung, was dem Fleisch seinen eigenen Geschmack gibt. Im Alltag weit verbreitet ist Plokkfiskur, ein Eintopf aus gekochtem Kabeljau oder Schellfisch, Kartoffeln und Zwiebeln in Béchamel. Touristen hören oft vom Hákarl, doch den essen viele Isländer allenfalls zum Þorrablót im Winter.
Was isst man in Island?
Fisch und Lamm sind die beiden Grundpfeiler der isländischen Küche. Kabeljau, Schellfisch und Hering kommen frisch, gesalzen oder getrocknet auf den Tisch. Die Schafe laufen den Sommer über frei im Hochland. Getreide wächst kaum, deshalb spielte Brot früher eine kleine Rolle. Heute backt man Rúgbrauð, ein süßliches, dichtes Roggenbrot, das in Thermalgebieten wie am Mývatn sogar in heißer Erde gart. Skyr isst man morgens oder als Nachtisch, meist mit Beeren und Sahne. Mittags gibt es oft Fisch mit Kartoffeln, die warme Hauptmahlzeit ist abends. Vor Weihnachten backen Familien gemeinsam Laufabrauð mit Mustern. Im Januar und Februar bringt das Þorrablót die alten Konservierungsgerichte zurück, also Blutwurst, in Molke eingelegtes Fleisch und fermentierten Hai.
Beliebte Rezepte aus Island
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Nationalgericht Island: Brennivín Marinated Herring (Rezept) Frischer Hering wird hier über Nacht in Brennivín, dem isländischen Kümmelschnaps, mariniert, zusammen mit Zwiebelringen, Zucker und Pfefferkörnern. Der Alkohol zieht in das Fischfleisch ein und mildert dabei den kräftigen Eigengeschmack des Herings. Vor dem Servieren kommen frische Kräuter wie Dill dazu. … [Weiterlesen...] ÜberNationalgericht Island: Brennivín Marinated Herring (Rezept)




