Nationalgericht Südafrika: Babotie (Rezept) Bobotie ist ein gewürztes Hackfleischgericht mit einem Guss aus Ei und Milch obendrauf, überbacken bis die Oberfläche fest und leicht gebräunt ist. Die Kombination aus Curry, Kurkuma und süßen Trockenfrüchten geht auf die Cape-Malay-Küche zurück, die in Südafrika über Jahrhunderte gewachsen ist. Aprikosenmarmelade im … [Weiterlesen...] ÜberNationalgericht Südafrika: Babotie (Rezept)
Nationalgericht Südafrika
Am Kap vereinen sich niederländische, malaiische, indische und afrikanische Einflüsse zur Regenbogenküche Südafrikas. Ihr bekanntester Botschafter ist Bobotie, ein Hackfleischauflauf mit Curry, Trockenfrüchten und goldgelber Eierhaube, der auf die kapmalaiische Tradition zurückgeht – ebenso wie Cape Malay Pickled Fish, süß-sauer eingelegter Fisch mit Kurkuma und Zwiebeln. Ohne Braai, das südafrikanische Grillritual, geht kaum ein Wochenende vorbei; dabei darf die spiralförmige Boerewors-Bratwurst nicht fehlen. Aus Durban stammt Bunny Chow, ein ausgehöhlter Brotlaib, gefüllt mit scharfem Curry. Süß endet die Mahlzeit mit Malva Pudding, einem warmen Aprikosenkuchen mit Sahnesauce. Mais, Lamm, Wild und Chutneys prägen den Alltag. Über 120 südafrikanische Rezepte stehen hier – Schritt für Schritt erklärt.
Was ist das Nationalgericht von Südafrika?
Am häufigsten wird Bobotie genannt, ein gewürzter Hackfleischauflauf mit gestockter Eiermilch obendrauf, serviert mit gelbem Reis und Chutney. Offiziell bestimmt hat das niemand. In einem Land mit zwölf Amtssprachen tut man sich mit einem einzigen Nationalgericht ohnehin schwer. Mindestens so oft fällt das Stichwort Braai. Grillen über Holzfeuer verbindet alle Bevölkerungsgruppen, und der 24. September, offiziell Heritage Day, heißt im Volksmund National Braai Day. Auf dem Rost liegen dann Boerewors und Lammkoteletts. In vielen schwarzen Haushalten ist Maisbrei mit Fleisch und Sauce das eigentliche Alltagsessen und für viele der näherliegende Kandidat.
Was isst man in Südafrika?
Grundnahrungsmittel ist Mais. Als steifer Brei heißt er Pap und begleitet Fleisch, Gemüsesaucen und das scharfe Bohnen-Gemüse-Relish Chakalaka. Am Kap kocht man mild und leicht süß mit Curry, Zimt, Nelken und Aprikosen, ein Erbe der kapmalaiischen Küche. In KwaZulu-Natal rund um Durban stehen die kräftigen, scharfen Currys der indischstämmigen Bevölkerung auf dem Tisch. Afrikaanse Familien schmoren Eintöpfe im dreibeinigen Gusstopf (Potjie) und trocknen Fleisch zu Biltong. Morgens gibt es oft dünnen Maisbrei mit Milch und Zucker, die Hauptmahlzeit liegt am Abend. Am Wochenende zieht das Essen nach draußen ans Feuer.
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