Nationalgericht Guinea: Tieboudienne (Rezept) Tieboudienne verbindet Fisch, Reis und Gemüse zu einem der bekanntesten Gerichte Westafrikas, mit Wurzeln vor allem an der senegalesischen Küste, verbreitet aber auch in den Nachbarländern. Der Fisch gart direkt auf dem gewürzten Reis, während Tomaten, Karotten und Paprika für Farbe und Frische sorgen. Kräuter wie … [Weiterlesen...] ÜberNationalgericht Guinea: Tieboudienne (Rezept)
Nationalgericht Guinea
Reis, Maniok, Erdnüsse und Blattgemüse bilden das Rückgrat der Küche Guineas, wo an der westafrikanischen Küste Fisch und im Landesinneren Schmorgerichte den Ton angeben. Plasas, ein kräftiger Eintopf aus Maniok- oder Kartoffelblättern mit Palmöl, gehört zu den typischsten Gerichten der Region und wird klassisch mit Reis serviert. Geräucherter Fisch verleiht dem Gericht Konkoé seinen unverwechselbaren Charakter, während Riz Senegalais die enge kulinarische Verwandtschaft mit den Nachbarländern zeigt. Als Beilage oder Snack sind Banane Frite, frittierte Kochbananen, allgegenwärtig. Die guineische Küche würzt großzügig mit Chili, Zwiebeln und Brühwürfeln und gart bevorzugt lange und langsam. Über 90 Rezepte stellen diese westafrikanische Esskultur vor.
Was ist das Nationalgericht von Guinea?
Ein offizielles Nationalgericht hat Guinea nicht. Am häufigsten nennen Guineer Reis mit einer Sauce, denn Reis ist dort das Grundnahrungsmittel schlechthin. Ganz vorn liegt die Sauce feuille aus gestampften Maniokblättern, geschmort mit Palmöl, Fleisch oder geräuchertem Fisch. Genauso verbreitet ist die Sauce d'arachide, eine dicke Erdnusssauce mit Huhn oder Rind, die dem Mafé der Nachbarländer ähnelt. Für Feste kocht man Riz gras, Reis, der in einer Tomatensauce mit Fleisch und Gemüse gart und dabei ihre Farbe annimmt. Welche Sauce eine Familie bevorzugt, hängt stark von der Region und der Volksgruppe ab.
Was isst man in Guinea?
Guinea teilt sich grob in vier Regionen, und jede isst etwas anders. An der Küste um Conakry gibt es viel Fisch, gegrillt oder in Tomatensauce. Im Bergland Fouta Djallon leben viele Fulbe, die Rinder halten. Dort sind Milch und Sauermilch wichtig, etwa Lait caillé mit Honig, und statt Reis wird oft Fonio gegessen, ein winziges Hirsekorn, das in wenigen Minuten gar ist. Probieren Sie Couscous de fonio, er schmeckt leicht nussig. In Oberguinea und im Waldland stehen Maniok, Yams und Kochbananen im Vordergrund. Gekocht wird über Holzkohle, gegessen meist aus einer gemeinsamen Schüssel.
Beliebte Rezepte aus Guinea
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