Aus dünnem Waffelteig, frisch aus der Pfanne gerollt, entstehen in Mexiko die Marquesitas, gefüllt mit Käse und etwas Süßem wie Nutella oder Erdnussbutter. Man isst sie warm, direkt aus der Hand, meist an einem Straßenstand. Der Teig braucht kaum mehr als Mehl, Milch und Ei. Tipp: Hier gibt es 294 weitere Rezepte aus Mexiko. Vorstellung … [Weiterlesen...] ÜberNationalgericht Mexiko: Marquesitas (Rezept)
Nationalgericht Mexiko
Mais, Chili und Bohnen bilden seit Jahrtausenden das Fundament der mexikanischen Küche, die von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt wurde. Aus Maisteig entstehen Tortillas für Tacos in unzähligen Varianten, dazu kommt cremige Guacamole aus Avocado, Limette und Koriander. Festtagsgerichte wie Mole Poblano, eine komplexe Sauce aus Chilis, Gewürzen und Schokolade, oder Chiles en Nogada in den Farben der Landesflagge zeigen, wie raffiniert in Mexiko gekocht wird. Deftige Suppen wie Pozole mit Mais und Fleisch wärmen bei Familienfesten und an Feiertagen. Über 290 Rezepte spannen den Bogen vom Streetfood bis zur Festtagsküche – Schritt für Schritt zum Nachkochen erklärt.
Was ist das Nationalgericht von Mexiko?
Ein offizielles Nationalgericht gibt es in Mexiko nicht, am häufigsten wird aber Mole Poblano so bezeichnet. Die dunkle Sauce aus Puebla enthält mehrere getrocknete Chilisorten, Nüsse, Samen, Gewürze und etwas Schokolade. Serviert wird sie meist zu Truthahn oder Huhn, oft bei Hochzeiten und Taufen. Der zweite Kandidat sind Chiles en Nogada, gefüllte Poblano-Chilis unter Walnusssauce mit Granatapfelkernen. Man isst sie vor allem im August und September rund um den Unabhängigkeitstag am 16. September, dann sind Walnüsse und Granatäpfel frisch. Im Alltag ist der Taco das eigentliche Nationalessen. Den bekanntesten, die Tacos al Pastor vom senkrechten Spieß, brachten libanesische Einwanderer mit ihrer Schawarma-Technik auf den Weg.
Was isst man in Mexiko?
Mais ist in Mexiko das wichtigste Grundnahrungsmittel. Für Tortillas wird er nixtamalisiert, also in Kalkwasser gekocht und danach gemahlen. Dazu kommen Bohnen, oft als Frijoles Refritos, außerdem Reis, Tomaten, Zwiebeln, Koriander, Limetten und Chilis in vielen Sorten, frisch oder getrocknet. Die Mahlzeiten verteilen sich anders als in Deutschland. Morgens gibt es ein kleines Frühstück, die Hauptmahlzeit (Comida) liegt am frühen Nachmittag, abends folgt eine leichte Cena. Auf der Halbinsel Yucatán kocht man mit Achiote und Bitterorange, bekannt ist die Cochinita Pibil. Oaxaca ist für seine vielen Mole-Sorten berühmt, der Norden für Weizentortillas und gegrilltes Rindfleisch.
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