Nationalgericht Mexiko: Tacos De Papa (Rezept) Wenn wenig im Kühlschrank steht, sind Tacos de Papa in Mexiko oft die Lösung, denn Kartoffeln hat fast jede Küche vorrätig. Gekochte, gestampfte Kartoffeln werden mit angebratener Zwiebel und Chili vermischt und in Tortillas gefüllt. Kurz in der Pfanne angebraten, werden die Tortillas außen leicht knusprig, während die … [Weiterlesen...] ÜberNationalgericht Mexiko: Tacos de Papa (Rezept)
Nationalgericht Mexiko
Mais, Chili und Bohnen bilden seit Jahrtausenden das Fundament der mexikanischen Küche, die von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt wurde. Aus Maisteig entstehen Tortillas für Tacos in unzähligen Varianten, dazu kommt cremige Guacamole aus Avocado, Limette und Koriander. Festtagsgerichte wie Mole Poblano, eine komplexe Sauce aus Chilis, Gewürzen und Schokolade, oder Chiles en Nogada in den Farben der Landesflagge zeigen, wie raffiniert in Mexiko gekocht wird. Deftige Suppen wie Pozole mit Mais und Fleisch wärmen bei Familienfesten und an Feiertagen. Über 290 Rezepte spannen den Bogen vom Streetfood bis zur Festtagsküche – Schritt für Schritt zum Nachkochen erklärt.
Was ist das Nationalgericht von Mexiko?
Ein offizielles Nationalgericht gibt es in Mexiko nicht, am häufigsten wird aber Mole Poblano so bezeichnet. Die dunkle Sauce aus Puebla enthält mehrere getrocknete Chilisorten, Nüsse, Samen, Gewürze und etwas Schokolade. Serviert wird sie meist zu Truthahn oder Huhn, oft bei Hochzeiten und Taufen. Der zweite Kandidat sind Chiles en Nogada, gefüllte Poblano-Chilis unter Walnusssauce mit Granatapfelkernen. Man isst sie vor allem im August und September rund um den Unabhängigkeitstag am 16. September, dann sind Walnüsse und Granatäpfel frisch. Im Alltag ist der Taco das eigentliche Nationalessen. Den bekanntesten, die Tacos al Pastor vom senkrechten Spieß, brachten libanesische Einwanderer mit ihrer Schawarma-Technik auf den Weg.
Was isst man in Mexiko?
Mais ist in Mexiko das wichtigste Grundnahrungsmittel. Für Tortillas wird er nixtamalisiert, also in Kalkwasser gekocht und danach gemahlen. Dazu kommen Bohnen, oft als Frijoles Refritos, außerdem Reis, Tomaten, Zwiebeln, Koriander, Limetten und Chilis in vielen Sorten, frisch oder getrocknet. Die Mahlzeiten verteilen sich anders als in Deutschland. Morgens gibt es ein kleines Frühstück, die Hauptmahlzeit (Comida) liegt am frühen Nachmittag, abends folgt eine leichte Cena. Auf der Halbinsel Yucatán kocht man mit Achiote und Bitterorange, bekannt ist die Cochinita Pibil. Oaxaca ist für seine vielen Mole-Sorten berühmt, der Norden für Weizentortillas und gegrilltes Rindfleisch.
