Nationalgericht Malta: Pudina Tal-Ħobż (Rezept) Pudina tal-Ħobż verwertet altes Brot, das in Malta traditionell nicht weggeworfen wird. Ciabatta oder lokales Maltabrot wird in Gemüsebrühe eingeweicht und mit angebratenen Zwiebeln und Tomaten vermengt. Optional kommen Käse oder Gemüsereste dazu, bevor alles im Ofen etwa 25 Minuten überbackt wird. Am Ende steht ein … [Weiterlesen...] ÜberNationalgericht Malta: Pudina tal-Ħobż (Rezept)
Nationalgericht Malta
Zwischen Sizilien und Nordafrika gelegen, vereint Malta mediterrane Zutaten mit arabischen und italienischen Einflüssen zu einer ganz eigenen Inselküche. Als Nationalgericht gilt Stuffat Tal-Fenek, ein in Rotwein und Tomaten geschmortes Kaninchen, das traditionell bei Festessen serviert wird. An jeder Straßenecke gibt es Pastizzi, blättrige Teigtaschen mit Ricotta- oder Erbsenfüllung, und der kleine Schafskäse Gbejniet gehört auf jede maltesische Vorspeisenplatte. Süß wird es mit Imqaret bil-Honey, frittierten Dattelschnitten mit Honig. Olivenöl, Tomaten, Kapern und frischer Fisch prägen die Alltagsgerichte der Insel, dazu kommt eine lebendige Backtradition. Rund 80 Rezepte führen durch diese Küche – Schritt für Schritt zum Nachkochen erklärt.
Was ist das Nationalgericht von Malta?
Fragt man auf Malta nach dem Nationalgericht, lautet die Antwort fast immer Kaninchen. Stuffat tal-Fenek ist ein Schmorgericht mit Tomaten, Knoblauch, Lorbeer und Erbsen. Traditionell gart das Kaninchen in Rotwein, Brühe funktioniert ebenso. Die Sauce wird oft zuerst mit Spaghetti gegessen, das Fleisch folgt als zweiter Gang. Wenn Familien und Freunde sich zum gemeinsamen Kaninchenessen treffen, heißt das Fenkata. Viele verbinden den Brauch mit dem Widerstand gegen die Jagdverbote der Johanniterzeit, belegt ist das aber nicht eindeutig. Als inoffizieller Nationalsnack gelten Pastizzi, rautenförmige Blätterteigtaschen mit Ricotta oder Erbsen. Die Pastizzerias verkaufen sie schon frühmorgens warm aus dem Ofen.
Was isst man auf Malta?
Die maltesische Alltagsküche ist einfach und stark von Sizilien geprägt. Zum Mittag gibt es oft Hobż biż-Żejt, Brot mit Tomatenpaste, Olivenöl, Kapern, Thunfisch und Oliven. Dazu passt Bigilla, eine Paste aus Ackerbohnen, oder ein Stück Ġbejna, der kleine Käse aus Schafsmilch von Gozo. Sonntags kommen Aufläufe aus dem Ofen, zum Beispiel Timpana mit Makkaroni, Hackfleischsauce und Ei unter einer Teigdecke. Von Mitte August bis Ende Dezember ist Lampuki-Saison, die Goldmakrele wird gebraten oder als Pie gebacken. Gozo hat mit der Ftira Għawdxija eine eigene, belegte Fladenbrot-Pizza. Im Winter kocht man Minestra oder die Witwensuppe Soppa tal-Armla mit Gemüse, Ricotta und Ei.
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