Nationalgericht Kenia: Sambusa (Rezept) An der kenianischen Küste, wo jahrhundertelang arabische und indische Händler mit Ostafrika Handel trieben, sind die frittierten Teigdreiecke Sambusa bis heute aus dem Straßenbild nicht wegzudenken. Gefüllt werden sie mit gewürztem Hackfleisch oder einer pflanzlichen Mischung aus Zwiebeln, Paprika und Kreuzkümmel, dazu oft … [Weiterlesen...] ÜberNationalgericht Kenia: Sambusa (Rezept)
Nationalgericht Kenia
Grillkultur hat in Kenia einen eigenen Namen: Nyama Choma, langsam über Holzkohle gegartes Fleisch, wird gesellig mit den Händen gegessen und meist mit Maisbrei und Tomaten-Zwiebel-Salat serviert. Dazu gehört Sukuma Wiki, geschmortes Blattgemüse, das preiswert und nahrhaft den Alltag begleitet. Am Viktoriasee kommt Fisch auf den Tisch, etwa als Grilled Tilapia, während die indisch geprägte Küstenküche Gerichte wie Kachori und würziges Fish Curry beigesteuert hat. Mais, Bohnen, Kohl und Chili bilden die Basis der kenianischen Küche, verfeinert mit Koriander und Ingwer. Über 60 Rezepte aus Kenia stehen in dieser Kategorie bereit – zum Nachkochen Schritt für Schritt erklärt.
Was ist das Nationalgericht von Kenia?
Offiziell festgelegt ist in Kenia kein Nationalgericht, aber eine Mahlzeit kennt jeder im Land. Ugali na Sukuma besteht aus Ugali, einem festen Brei aus weißem Maismehl, und Sukuma Wiki, gedünstetem Grünkohl mit Zwiebeln und Tomaten. Sukuma Wiki heißt auf Swahili so viel wie die Woche strecken, weil das Gemüse billig ist und lange reicht. Man reißt ein Stück Ugali mit der rechten Hand ab, formt eine Mulde und nimmt damit Gemüse oder Sauce auf. Für Feste und Wochenenden steht Nyama Choma an erster Stelle, über Holzkohle gegrilltes Ziegen- oder Rindfleisch. In vielen Lokalen sucht man das Fleisch roh am Tresen aus und lässt es grillen. Dazu gehört Kachumbari, ein Salat aus Tomaten, Zwiebeln und Chili.
Was isst man in Kenia?
Kenia hat über 40 Volksgruppen, und das Essen ist entsprechend regional. Im zentralen Hochland kochen die Kikuyu Githeri aus Mais und Bohnen oder Mukimo, Kartoffelbrei mit Erbsen, Mais und Blattgemüse. Am Viktoriasee im Westen essen die Luo viel Fisch, besonders Tilapia. Die Küste um Mombasa ist swahilisch geprägt, mit Kokosmilch, Kardamom und Zimt in Pilau und Biriani. Über die indischen Einwanderer kamen Chapati, Samosas und Bhajia ins Land, heute isst man sie überall. Morgens trinkt man Chai, schwarzen Tee mit viel Milch und Zucker, gekocht in einem Topf. Dazu gibt es Mandazi, leicht süßes frittiertes Gebäck.
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