Nationalgericht Swasiland: Inhlamvu (Rezept) Zu Feiern in Swasiland gehört oft Inhlamvu, ein Eintopf aus Maismehl, Bohnen und Gemüse, der über offener Flamme oder auf dem Herd langsam eindickt. Eingeweichte Bohnen köcheln zunächst allein, dann kommen Gemüse wie Karotten oder Kürbis und zuletzt das Maismehl dazu, das dem Eintopf seine dicke Konsistenz … [Weiterlesen...] ÜberNationalgericht Swasiland: Inhlamvu (Rezept)
Nationalgericht Swasiland
Mais, Kürbis und Rindfleisch bilden das Fundament der Küche Swasilands, das heute offiziell Eswatini heißt. Gekocht wird traditionell über offenem Feuer: Maisbrei begleitet als Sättigungsbeilage fast jede Mahlzeit, dazu kommen Schmorgerichte wie der Siswati Beef Stew, der lange und langsam gart. Eine Besonderheit ist Umncweba, luftgetrocknetes, gepökeltes Fleisch, das als haltbarer Snack geschätzt wird – ähnlich dem südafrikanischen Biltong. Auch Gerichte wie Sidvaya und Mvuma gehören zum kulinarischen Erbe des kleinen Königreichs im südlichen Afrika. Die swasiländische Küche ist bodenständig, saisonal und eng mit der Viehzucht verbunden. Hier entsteht eine wachsende Sammlung an Rezepten – zum Nachkochen Schritt für Schritt erklärt.
Was ist das Nationalgericht von Swasiland?
Für Eswatini, wie das Königreich seit 2018 offiziell heißt, gibt es kein festgelegtes Nationalgericht. Im Alltag kommt dem am nächsten ein fester Maisbrei, auf Siswati Lipalishi genannt. Er wird zu fast jeder warmen Mahlzeit gegessen, meist mit einem Fleisch- oder Gemüseschmorgericht. Als typisch für das Land gilt auch Sishwala, ein besonders dicker Brei, den man zu Fleisch serviert. Sehr eng mit der Swasi-Kultur verbunden ist Emasi, dicke Sauermilch, die mit zerkrümeltem Maisbrei gegessen wird. Rinder haben in Eswatini eine große Bedeutung, Fleisch gibt es deshalb vor allem bei Festen wie Hochzeiten.
Was isst man in Swasiland?
Mais ist das wichtigste Getreide, dazu kommen Sorghum, Kürbis, Bohnen und Erdnüsse. Viele Familien auf dem Land bauen das selbst an. Wildes und angebautes Blattgemüse fasst man unter dem Namen Imfino zusammen. Es landet gekocht neben dem Brei oder als Imfino Salad auf dem Teller. Fleisch wird gern lange geschmort, wie im Siswati Beef Stew. In den Städten essen viele ähnlich wie in Südafrika, mit Würstchen vom Grill, Pap und Chakalaka. Gewürzt wird schlicht, oft reichen Salz, Zwiebel und etwas Brühwürfel. Das ganze Essen ist auf Sättigung ausgelegt, Süßspeisen spielen kaum eine Rolle.
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