Nationalgericht Mazedonien: Kljukuša (Rezept) Kljukuša ist im Kern ein herzhafter Kartoffelfladen, geraspelte Kartoffeln und Zwiebeln werden mit Ei und Mehl zu einem Teig verrührt und in der Pfanne von beiden Seiten goldbraun gebraten. Frische Kräuter wie Petersilie oder Dill kommen direkt mit in den Teig. Fertig gebraten ist der Fladen in gut zwanzig Minuten. In … [Weiterlesen...] ÜberNationalgericht Mazedonien: Kljukuša (Rezept)
Nationalgericht Mazedonien
Herzhafte Teigspezialitäten, gefüllte Paprika und deftige Eintöpfe prägen die mazedonische Küche, die tief in den Traditionen des Balkans verwurzelt ist. Ein typisches Beispiel ist Pita sa Mlevenim Mesom, ein Blätterteigkuchen mit würziger Hackfleischfüllung, wie er in Mazedonien zu Familienessen gehört. Kräftig und wärmend präsentiert sich Makedonski Gulaš, während Šopska Čorba als Suppenvariante des bekannten Balkansalats mit Tomaten, Gurken und Käse überzeugt. Auch Süßes hat seinen festen Platz, etwa ein saftiger Čokoladni Kolač zum Kaffee. Gekocht wird mit viel Paprika, Zwiebeln, Schafskäse und frischem Gemüse vom Markt. Rund 100 Rezepte führen durch diese Esskultur – zum Nachkochen Schritt für Schritt erklärt.
Was ist das Nationalgericht von Mazedonien?
In Nordmazedonien ist die Antwort eindeutig. Als Nationalgericht gilt Tavče Gravče, weiße Bohnen, die mit Zwiebeln, Paprikapulver und getrockneten roten Paprika im Tontopf im Ofen backen. Der Name sagt es schon, Tavče ist die Tonpfanne, Gravče heißt Bohnen. Das Gericht kommt ohne Fleisch aus und passte deshalb gut in die orthodoxen Fastenzeiten, oft legt man aber Würste dazu. Gleich danach nennen viele die Forelle aus dem Ohridsee, die Ohridska Pastrmka. Diese Forellenart lebt nur im Ohridsee und seinen Zuflüssen. Auf keinem Tisch fehlt Ajvar, die Paste aus gerösteten roten Paprika, die im Herbst in großen Mengen eingekocht wird.
Was isst man in Mazedonien?
Gemüse spielt die Hauptrolle. Paprika, Tomaten, Auberginen und Zwiebeln kommen im Sommer frisch vom Markt und werden im Herbst für den Winter eingelegt. Fast jede Mahlzeit beginnt mit Salat und Schafskäse, dazu trinkt man gern einen Rakija. Brot gibt es zu allem, oft in Form von Teigfladen und gefüllten Pitas. Als Spezialität von Štip im Osten gilt die Pastrmajlija, ein ovaler Teigfladen mit gepökeltem Fleisch und Ei. Im Westen um Ohrid und Struga essen die Menschen mehr Fisch, im Landesinneren mehr Lamm und Schwein. Zum Frühstück reicht oft Kiselo Mleko, ein dicker Sauermilchjoghurt, zu Brot und Käse.
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