Ufa woyera ist im Grunde die einfachste Form von Nsima, dem Maisbrei Malawis, hier ganz ohne Beilage und nur aus Maismehl, Wasser und einer Prise Salz gekocht. Das Mehl wird in kochendes Wasser gerührt und fünf bis zehn Minuten geköchelt, bis eine feste, glatte Masse entsteht. Serviert wird der Brei als Basis zu Eintöpfen oder Gemüse, die den eigentlichen Geschmack … [Weiterlesen...] ÜberNationalgericht Malawi: Ufa woyera (Rezept)
Nationalgericht Malawi
Am Ufer des riesigen Malawisees dreht sich vieles ums Wasser: Chambo Fish, der gegrillte Buntbarsch aus dem See, ist der Stolz Malawis und wird landesweit geschätzt – etwa als Mzuzu Chambo. Grundlage jeder Mahlzeit ist Nsima, ein fester weißer Maisbrei, der mit Gemüse, Bohnen oder Fleisch gegessen wird. Mkhwani, geschmortes Blattgemüse mit Erdnüssen, und süße Küchlein aus Süßkartoffeln wie Mbatata zeigen die einfache, aber einfallsreiche Landküche. Mais, Erdnüsse, Bohnen und Blattgemüse bestimmen die malawische Küche, gewürzt wird sparsam und frisch. Über 60 Rezepte aus Malawi enthält diese Kategorie – zum Nachkochen Schritt für Schritt erklärt.
Was ist das Nationalgericht von Malawi?
Als Nationalgericht Malawis gilt Nsima mit einer Beilage. Nsima ist ein sehr fester Brei aus weißem Maismehl, den man mit einem flachen Holzlöffel so lange rührt, bis er sich in Portionen abstechen lässt. Gegessen wird mit der rechten Hand. Man formt ein Stück Nsima und nimmt damit die Beilage auf, die Ndiwo heißt. Das können Blattgemüse, Bohnen, Fleisch oder Fisch sein. Als besondere Kombination gilt Nsima mit Chambo. Dieser Buntbarsch lebt im Malawisee und wird gegrillt oder gebraten serviert. Wegen Überfischung ist er seltener und teurer geworden. Eine Mahlzeit ohne Nsima gilt in Malawi für viele nicht als richtiges Essen, auch wenn es Reis oder Kartoffeln gab.
Was isst man in Malawi?
Mais ist in Malawi das wichtigste Lebensmittel. Morgens gibt es oft Phala, einen dünnen Maisbrei, mittags und abends Nsima. Dazu kommen Bohnen, Erdnüsse, Süßkartoffeln, Kürbis und viel Blattgemüse. Eine typische Beilage ist Mkhwani, Kürbisblätter, die mit Tomaten und gemahlenen Erdnüssen gekocht werden. Aus dem Malawisee kommen Chambo und Usipa, kleine Fische, die man in der Sonne trocknet und das ganze Jahr in Saucen kocht. Im Norden essen die Menschen häufiger Maniok, etwa als Kondowole, einen Maniokbrei. Gewürzt wird sparsam mit Salz, Tomaten und Zwiebeln. Ein beliebtes Getränk ist Thobwa, ein leicht gesäuerter, alkoholfreier Trank aus Mais oder Hirse.
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