Nationalgericht Madagaskar: Vary Amin'anana (Rezept) In Madagaskar landet Reis selten ohne Begleitung aus grünen Blättern auf dem Teller, und genau das beschreibt Vary amin'anana am besten. Meist sind es Maniokblätter oder ähnliches Blattgemüse, fein gehackt und zusammen mit dem Reis gegart. Zwiebel und Knoblauch geben eine milde Würze, die Kräuter sorgen … [Weiterlesen...] ÜberNationalgericht Madagaskar: Vary amin’anana (Rezept)
Nationalgericht Madagaskar
Reis, morgens, mittags und abends: Kaum ein Land isst so viel davon wie Madagaskar. Dazu gibt es Beilagen, allen voran Romazava, den Rindfleischeintopf mit Blattgemüse, der als Nationalgericht gilt. Vary amin'anana, Reis mit Gemüse und Fleisch in einem Topf gegart, ist das klassische Alltagsessen, während Lasary als pikanter Salat aus Mango oder Gemüse für Frische sorgt. Süßes Gebäck wie Mofomamy wird gern am Straßenstand gekauft, und Bohnengerichte wie Tsaramaso liefern kräftige Hausmannskost. Die madagassische Küche vereint afrikanische, südostasiatische und französische Einflüsse; Zebu-Rind und Vanille prägen sie besonders. Über 90 Rezepte aus Madagaskar bietet diese Kategorie – Schritt für Schritt erklärt.
Was ist das Nationalgericht von Madagaskar?
Als Nationalgericht Madagaskars gilt meist Romazava, ein klarer Eintopf aus Zebu-Rindfleisch und Blattgemüse. Typisch sind die Blätter der Parakresse (brèdes mafane), die auf der Zunge leicht prickeln. Gegessen wird Romazava wie fast alles mit einem großen Berg Reis. Ebenso oft genannt wird Ravitoto sy Henan-kisoa. Dafür stampft man Maniokblätter im Mörser und schmort sie lange mit fettem Schweinefleisch, oft mit Kokosmilch. Ein offizielles Nationalgericht gibt es nicht, beide Gerichte stehen aber auf praktisch jeder Speisekarte im Hochland. Im Alltag verbreitet ist außerdem Vary amin'anana, ein weicher Reis mit Blattgemüse und etwas Fleisch, den viele Madagassen zum Frühstück essen.
Was isst man in Madagaskar?
Reis ist auf Madagaskar keine Beilage, er ist die Mahlzeit. Der Pro-Kopf-Verbrauch gehört zu den höchsten der Welt, und viele Familien essen ihn dreimal täglich. Dazu kommt eine kleinere Portion Laoka, also Fleisch, Fisch, Bohnen oder Blattgemüse in Brühe. Morgens gibt es oft Vary Sosoa, einen dünnen Reisbrei. Auf die angebrannte Reiskruste im Topf gießt man Wasser und kocht sie auf. Das ergibt Ranon'ampango, das man zum Essen trinkt. Scharf wird es erst am Tisch mit Sakay, einer Chilipaste, oder sauren Gemüsepickles. An der Küste kommen Fisch, Garnelen und Kokos dazu, im Süden ersetzen Maniok und Mais in mageren Jahren oft den Reis. Vanille wächst vor allem im Nordosten, landet aber eher im Export als im Kochtopf.
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