Nationalgericht Dominica: Kokosnuss-Brotpudding (Rezept) Altes Weißbrot landet in Dominica nicht im Müll, sondern wird zu Kokosnuss-Brotpudding verarbeitet, eingeweicht in einer Mischung aus Kokosmilch, Ei und Vanille und im Ofen gestockt. Aus wenigen Vorratszutaten entsteht ein warmes, mild süßes Dessert mit deutlicher Kokosnote und leicht krustiger Oberfläche. … [Weiterlesen...] ÜberNationalgericht Dominica: Kokosnuss-Brotpudding (Rezept)
Nationalgericht Dominica
Kokosnuss, tropische Früchte und kreolische Würze prägen die Insel Dominica, die zu den grünsten Inseln der Karibik zählt. Gekocht wird hier mit dem, was Garten und Meer hergeben: Wurzelgemüse, Kochbananen, frischer Fisch und reichlich Gewürze. Ein Kreolischer Kartoffelsalat zeigt den französisch-karibischen Einschlag der Insel, während Ananas-Reis und ein fruchtiger Tropical Smoothie die tropische Seite der dominicanischen Küche einfangen. Zum Nachtisch darf es eine Coconut Tart sein, die den allgegenwärtigen Kokosgeschmack in süßer Form auf den Teller bringt. Gegessen wird auf Dominica gern einfach, frisch und mit viel Limette und Chili abgeschmeckt. Diese Kategorie versammelt über 50 Rezepte, die karibisches Inselgefühl in die heimische Küche bringen.
Was ist das Nationalgericht von Dominica?
Lange galt Mountain Chicken als Nationalgericht von Dominica. Trotz des Namens ist das kein Huhn. Gemeint ist der Crapaud, ein großer Frosch, dessen Schenkel man gebraten oder geschmort aß. Eine Pilzkrankheit hat den Bestand seit Anfang der 2000er Jahre fast ausgelöscht, die Art ist vom Aussterben bedroht und darf nicht mehr gejagt werden. Heute gilt meist die Callaloo-Suppe als Nationalgericht. Sie wird aus den Blättern der Dasheen-Pflanze, also Taro, mit Kokosmilch, Okra und oft Krabben oder gepökeltem Fleisch gekocht. Im Alltag ebenso verbreitet ist Green Fig and Saltfish. Green Fig nennt man auf der Insel unreife grüne Bananen, die man kocht und mit gebratenem Stockfisch, Zwiebeln und Paprika serviert.
Was isst man auf Dominica?
Gekocht wird mit dem, was auf der Vulkaninsel wächst. Die Sättigung liefern Provisions, so heißen in der Karibik Wurzeln und Knollen wie Dasheen, Yams, Tannia und Süßkartoffeln, dazu Brotfrucht und grüne Bananen. Fisch kommt fangfrisch auf den Tisch, oft als Fish Broth, eine klare Fischsuppe mit Limette und Chili. Die kreolische Würze entsteht aus Thymian, Schnittlauch, Knoblauch und scharfer Chili, meist als Marinade für Fleisch und Fisch. Zum Frühstück gibt es frittierte Bakes mit Salzfisch, mittags Reis mit Erbsen und geschmortes Huhn. Im Gebiet der Kalinago an der Ostküste backt man bis heute Fladen aus Maniokmehl wie das Cassava-Brot.
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