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Nationalgericht Simbabwe
Sadza heißt der feste weiße Maisbrei, der in Simbabwe mehrmals täglich auf den Tisch kommt und mit den Händen gegessen wird – geformt zu kleinen Bällchen, die in Saucen und Eintöpfe getunkt werden. Die simbabwische Küche ergänzt ihn mit geschmortem Blattgemüse, Bohnen und einer würzigen Tomato sauce, dazu kommen kleine getrocknete Fische namens Kapenta, die gebraten oder geschmort eine wichtige Eiweißquelle darstellen. Zwischendurch wird gern Corn on the cob geröstet, frischer Maiskolben direkt über der Glut. Süßes liefert Muto wemichero, ein einfacher Fruchtkompott aus dem, was Garten und Saison hergeben. Gekocht wird ressourcenschonend über offenem Feuer oder im Topf. Über 70 Rezepte aus dem südlichen Afrika finden sich hier – Schritt für Schritt erklärt.
Was ist das Nationalgericht von Simbabwe?
Das Nationalgericht von Simbabwe ist Sadza, darüber herrscht im Land kaum Streit. Sadza ist ein sehr fester Brei aus weißem Maismehl, Wasser und sonst nichts. Ein Holzlöffel muss darin stehen bleiben. Man isst ihn mit der rechten Hand, formt kleine Kugeln und nimmt damit die Beilage auf, die auf Shona Usavi heißt. Das kann Fleisch sein, Blattgemüse oder Fisch. Am häufigsten gegessen wird die Kombination Sadza ne Nyama, Sadza mit geschmortem Rind in Tomatensauce. Die Ndebele im Südwesten nennen denselben Brei Isitshwala. Bevor Mais im 20. Jahrhundert alles verdrängte, kochte man Sadza aus Hirse oder Sorghum, wie es bei der Millet Sadza heute noch üblich ist.
Was isst man in Simbabwe?
In vielen Haushalten gibt es zweimal am Tag Sadza. Morgens isst man stattdessen oft Bota, einen dünnen Maisbrei, manchmal mit Erdnussbutter verrührt. Erdnussbutter, auf Shona Dovi, ist überhaupt eine der wichtigsten Zutaten. Sie bindet Gemüse wie Covo mit Erdnussbutter oder Kürbisblätter. Kleine Fische aus dem Karibasee werden getrocknet und als Kapenta mit Zwiebeln und Tomaten gebraten. Fleisch ist teuer und kommt eher am Wochenende auf den Tisch, oft als Eintopf. Auf dem Land isst man Wildfrüchte wie Masau, im Sommer gerösteten Mais vom Feuer. Getrocknete Bohnen und Kuhbohnen werden mit Mais zu Mutakura gekocht, einem einfachen, sehr sättigenden Gericht.
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