Nationalgericht Simbabwe: Isitshwala (Rezept) Isitshwala ist der Maisbrei, den man in Simbabwe eher unter dem Namen Sadza kennt, wenn von Shona-Küche die Rede ist. Maismehl wird mit kaltem Wasser glattgerührt, dann in kochendes Salzwasser eingerührt und unter ständigem Rühren zwanzig bis dreißig Minuten gegart, bis eine feste, formbare Masse entsteht. Gegessen wird … [Weiterlesen...] ÜberNationalgericht Simbabwe: Isitshwala (Rezept)
Nationalgericht Simbabwe
Sadza heißt der feste weiße Maisbrei, der in Simbabwe mehrmals täglich auf den Tisch kommt und mit den Händen gegessen wird – geformt zu kleinen Bällchen, die in Saucen und Eintöpfe getunkt werden. Die simbabwische Küche ergänzt ihn mit geschmortem Blattgemüse, Bohnen und einer würzigen Tomato sauce, dazu kommen kleine getrocknete Fische namens Kapenta, die gebraten oder geschmort eine wichtige Eiweißquelle darstellen. Zwischendurch wird gern Corn on the cob geröstet, frischer Maiskolben direkt über der Glut. Süßes liefert Muto wemichero, ein einfacher Fruchtkompott aus dem, was Garten und Saison hergeben. Gekocht wird ressourcenschonend über offenem Feuer oder im Topf. Über 70 Rezepte aus dem südlichen Afrika finden sich hier – Schritt für Schritt erklärt.
Was ist das Nationalgericht von Simbabwe?
Das Nationalgericht von Simbabwe ist Sadza, darüber herrscht im Land kaum Streit. Sadza ist ein sehr fester Brei aus weißem Maismehl, Wasser und sonst nichts. Ein Holzlöffel muss darin stehen bleiben. Man isst ihn mit der rechten Hand, formt kleine Kugeln und nimmt damit die Beilage auf, die auf Shona Usavi heißt. Das kann Fleisch sein, Blattgemüse oder Fisch. Am häufigsten gegessen wird die Kombination Sadza ne Nyama, Sadza mit geschmortem Rind in Tomatensauce. Die Ndebele im Südwesten nennen denselben Brei Isitshwala. Bevor Mais im 20. Jahrhundert alles verdrängte, kochte man Sadza aus Hirse oder Sorghum, wie es bei der Millet Sadza heute noch üblich ist.
Was isst man in Simbabwe?
In vielen Haushalten gibt es zweimal am Tag Sadza. Morgens isst man stattdessen oft Bota, einen dünnen Maisbrei, manchmal mit Erdnussbutter verrührt. Erdnussbutter, auf Shona Dovi, ist überhaupt eine der wichtigsten Zutaten. Sie bindet Gemüse wie Covo mit Erdnussbutter oder Kürbisblätter. Kleine Fische aus dem Karibasee werden getrocknet und als Kapenta mit Zwiebeln und Tomaten gebraten. Fleisch ist teuer und kommt eher am Wochenende auf den Tisch, oft als Eintopf. Auf dem Land isst man Wildfrüchte wie Masau, im Sommer gerösteten Mais vom Feuer. Getrocknete Bohnen und Kuhbohnen werden mit Mais zu Mutakura gekocht, einem einfachen, sehr sättigenden Gericht.
Beliebte Rezepte aus Simbabwe
Nationalgericht Simbabwe: Vegetable Sadza (Rezept)
Nationalgericht Simbabwe: Vegetable Sadza (Rezept) Wer in Simbabwe zum Mittagessen eingeladen wird, bekommt oft Sadza vorgesetzt, den festen Maisbrei, hier ergänzt um Spinat, Karotten oder Paprika. Das Maismehl wird unter ständigem Rühren ins kochende Wasser gestreut, bis eine dicke, glatte Masse entsteht. Das Gemüse köchelt nur kurz mit, bevor beides gemeinsam … [Weiterlesen...] ÜberNationalgericht Simbabwe: Vegetable Sadza (Rezept)
Nationalgericht Simbabwe: Dovi (Rezept)
Nationalgericht Simbabwe: Dovi (Rezept) Erdnüsse sind in vielen Teilen des südlichen Afrikas mehr als nur ein Snack, in Simbabwe werden sie zu Butter verarbeitet und in Eintöpfen wie Dovi verkocht. Zwiebeln und Knoblauch bilden die Basis, dazu kommt Gemüse wie Spinat, Karotten oder Zucchini, alles gemeinsam in Brühe gegart. Erdnussbutter wird erst zum Schluss … [Weiterlesen...] ÜberNationalgericht Simbabwe: Dovi (Rezept)
Nationalgericht Simbabwe: Steamed Pumpkin Leaves (Rezept)
Nationalgericht Simbabwe: Steamed Pumpkin Leaves (Rezept) Kürbisblätter, in Simbabwe gerne mitverwertet statt weggeworfen, werden zunächst zehn bis fünfzehn Minuten gedämpft, bevor sie in eine Tomaten-Zwiebel-Sauce wandern. Etwas Erdnussbutter macht die Sauce am Ende sämiger und mildert die leichte Bitterkeit der Blätter. Insgesamt ist das Gericht in einer halben … [Weiterlesen...] ÜberNationalgericht Simbabwe: Steamed Pumpkin Leaves (Rezept)



