Nationalgericht Senegal: Thiou Kanja (Rezept) Thiou Kanja ist ein Fischeintopf, bei dem Ingwer und schwarzer Pfeffer für die Schärfe sorgen, nicht Chili. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer bilden die Basis, Tomaten, Karotte und Paprika kommen als Gemüse dazu. Der Fisch gart darin mit Wasser oder Fischfond aufgegossen zwanzig bis dreißig Minuten, bis er durch ist. Gereicht … [Weiterlesen...] ÜberNationalgericht Senegal: Thiou Kanja (Rezept)
Nationalgericht Senegal
Westafrikas kulinarisches Aushängeschild liegt am Atlantik: Im Senegal entstand mit Thieboudienne ein Gericht aus Reis, Fisch und Gemüse in Tomatensauce, das 2021 sogar in die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen wurde. Die senegalesische Küche verbindet afrikanische, französische und arabische Einflüsse; Erdnüsse, Fisch, Reis und Maniok sind ihre wichtigsten Zutaten. Neben dem Nationalgericht, das hier auch in der Schreibweise Thiéboudienne vertreten ist, gehört Mafé zu den Klassikern, ein sämiger Erdnusseintopf mit Fleisch. Frischer Fang landet in einer würzigen Soupe de poisson, und als Dessert überzeugen karamellisierte Bananes flambées. Gegessen wird traditionell gemeinsam aus einer großen Schüssel. Über 90 Rezepte aus dem Land der Teranga finden sich hier – Schritt für Schritt erklärt.
Was ist das Nationalgericht vom Senegal?
Das Nationalgericht des Senegal ist Ceebu Jën, auf Französisch Thiéboudienne. Der Name bedeutet auf Wolof einfach Reis mit Fisch. Ein ganzer Fisch, oft Zackenbarsch, wird mit einer Petersilien-Knoblauch-Füllung gespickt und mit Kohl, Maniok, Möhren, Aubergine und Okra in Tomatensauce gegart. Den Reis kocht man anschließend im selben Sud. Als Ursprung gilt Saint-Louis im Norden. Seit 2021 steht das Gericht auf der UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes. Es gibt eine rote Variante mit Tomatenmark, die Thieboudienne Rouge, und eine helle ohne Tomate. Fast genauso oft genannt wird Yassa Poulet, Huhn in einer Sauce aus viel Zwiebeln, Senf und Zitronensaft, das aus der Casamance im Süden stammt.
Was isst man im Senegal?
Mittags isst man im Senegal Reis, abends häufiger Hirse oder Couscous aus Hirse. Gegessen wird aus einer gemeinsamen großen Schale, jeder von seiner Seite, früher mit der rechten Hand, heute oft mit dem Löffel. Zum Frühstück gibt es auf der Straße Ndambé, ein scharfes Bohnenragout im Baguette. Am Abend riecht es in Dakar nach Dibi, gegrilltem Hammelfleisch mit Zwiebeln und Senf. Zutaten wie Erdnüsse, getrockneter oder fermentierter Fisch, Limetten und scharfe Chilis tauchen ständig auf. Nach dem Essen kocht jemand Attaya, grünen Tee mit Minze und viel Zucker, in drei Aufgüssen. Im Süden, in der Casamance, kochen die Menschen mehr mit Palmöl und Austern, im Norden am Fluss mit Süßwasserfisch.
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