Nationalgericht Brasilien: Torresmo De Barriga (Rezept) Schweinebauch wird für Torresmo de Barriga in Würfel geschnitten, gewürzt und bei hoher Hitze frittiert, bis die Haut knusprig aufplatzt. Das brasilianische Gericht braucht kaum mehr als Salz, Pfeffer, Knoblauch- und Paprikapulver als Würze. Serviert wird es meist als Snack zu Bier oder als Beilage bei Festen. … [Weiterlesen...] ÜberNationalgericht Brasilien: Torresmo de Barriga (Rezept)
Nationalgericht Brasilien
Ein schwarzer Bohneneintopf mit vielerlei Fleisch, dazu Reis, Farofa und Orangenscheiben: Feijoada ist das Sonntagsessen schlechthin in Brasilien und versammelt Familien über Stunden am Tisch. Die brasilianische Küche mischt indigene, afrikanische und portugiesische Einflüsse – besonders deutlich schmeckt man das bei Acarajé, den in Palmöl ausgebackenen Bohnenküchlein aus Bahia. Auf keiner Feier fehlen Coxinha, tropfenförmige Kroketten mit Hühnchenfüllung, während Paçoca aus gemahlenen Erdnüssen die süße Seite des Landes zeigt. Maniok, Kokos und Limette ziehen sich durch unzählige Gerichte. Über 110 Rezepte spiegeln diese Vielfalt wider – Schritt für Schritt erklärt.
Was ist das Nationalgericht von Brasilien?
Als Nationalgericht gilt die Feijoada, ein Eintopf aus schwarzen Bohnen mit Rauchfleisch, Würsten und verschiedenen Teilen vom Schwein. Gesetzlich festgelegt ist das nicht, aber kein anderes Gericht wird so selbstverständlich mit dem Land verbunden. In Rio de Janeiro und São Paulo bieten viele Restaurants sie traditionell mittwochs und samstags an. Dazu gehören weißer Reis, in Streifen gebratener Blattkohl (Couve), Orangenscheiben und Farofa aus geröstetem Maniokmehl. Die oft erzählte Geschichte, Sklaven hätten die Feijoada aus Fleischresten erfunden, sehen Historiker skeptisch. Wahrscheinlicher stammt sie von portugiesischen Bohneneintöpfen ab. Im Nordosten nennen viele stattdessen die Moqueca Baiana, einen Fischtopf mit Kokosmilch und Dendê-Palmöl.
Was isst man in Brasilien?
Mittags isst man warm und reichlich. Das Prato Feito, der Tagesteller in einfachen Lokalen, besteht aus Reis, braunen Bohnen, Salat, Farofa oder Pommes und einem Stück Fleisch, Huhn oder Fisch. Zum Frühstück gibt es Kaffee, Weißbrot mit Butter und Obst, in Minas Gerais oft Pão de Queijo aus Maniokstärke. Die Regionen kochen sehr verschieden. Im Süden wird gegrillt, der Churrasco der Gaúchos gehört dort zum Wochenende. Bahia kocht afrobrasilianisch mit Palmöl, Kokos und getrockneten Garnelen. In Amazonien kommen Flussfische und Tucupi auf den Tisch, der gelbe Saft der Maniokwurzel, der in der Suppe Tacacá steckt.
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