Nationalgericht Litauen: Juodųjų Serbentų Drebučiai (Rezept) Aus schwarzen Johannisbeeren wird in Litauen ein festes, dunkelrotes Gelee gekocht, das Juodųjų serbentų drebučiai heißt. Die Beeren werden ausgekocht, der Saft abgeseiht und mit Zucker und Geliermittel noch einmal aufgekocht. In etwa 20 Minuten ist das Gelee fertig zum Einfüllen. Es wird als Brotaufstrich … [Weiterlesen...] ÜberNationalgericht Litauen: Juodųjų serbentų drebučiai (Rezept)
Nationalgericht Litauen
Cepelinai, die zeppelinförmigen Kartoffelklöße mit Fleischfüllung und Specksauce, sind Litauens berühmtester Beitrag zur europäischen Küche. Kartoffeln, Roggenbrot, Speck und Sauerrahm bilden das Fundament der litauischen Küche, die auf sättigende Gerichte für lange Winter ausgelegt ist. Vėdarai, im Ofen gebackene Würste mit Kartoffelfüllung, stehen neben gefüllten Pirogai, die zur baltisch-slawischen Teigtradition gehören. Zum Kaffee gibt es Obuolių pyragas, den beliebten Apfelkuchen, oder Süßigkeiten wie Saldainiai. Dill, Pilze und Beeren aus den ausgedehnten Wäldern verfeinern die saisonale Küche des Landes. Über 60 Rezepte aus Litauen enthält diese Kategorie – Schritt für Schritt zum Nachkochen erklärt.
Was ist das Nationalgericht von Litauen?
Als Nationalgericht Litauens gelten die Cepelinai. Die großen, länglichen Klöße bestehen aus geriebenen rohen und gekochten Kartoffeln und sind meist mit Hackfleisch gefüllt, seltener mit Quark oder Pilzen. Ihren Namen haben sie von den Zeppelinen, denen sie in der Form ähneln. Serviert werden sie mit einer Sauce aus Speckwürfeln, Zwiebeln und saurer Sahne. Ein Teller Cepelinai ist sehr sättigend, zwei Stück reichen den meisten. In der Liste der bekanntesten Gerichte folgt Šaltibarščiai, eine kalte Rote-Bete-Suppe mit Kefir, Gurke und Dill. Sie ist knallrosa und wird im Sommer mit heißen Salzkartoffeln gegessen. In Litauen gibt es sogar ein eigenes Festival für diese Suppe.
Was isst man in Litauen?
Kartoffeln, Roggenbrot, Schweinefleisch, Milchprodukte und Pilze prägen die litauische Küche. Quark und frischer Käse kommen in Füllungen, Aufläufe und Kuchen. Das dunkle Roggenbrot isst man zu jeder Mahlzeit, geröstet und mit Knoblauch eingerieben auch als Snack zum Bier. Ein Ofengericht für kalte Tage ist der Kugelis, ein Kartoffelauflauf mit Speck. Gewürzt wird mit Dill, Kümmel, Pfeffer und saurer Sahne. Die Regionen unterscheiden sich spürbar. In Dzūkija im Süden sammelt man Pilze und baut Buchweizen an, in Žemaitija im Westen sind gefüllte Kartoffelpfannkuchen wie die Žemaičių blynai verbreitet. Zum Heiligabend kommen bei vielen Familien zwölf fleischlose Gerichte auf den Tisch.
