Nationalgericht Tunesien: Makroud Louz (Rezept) Makroud Louz besteht aus einem Teig aus Grieß und gemahlenen Mandeln, der zu Rauten geformt, frittiert und anschließend in Zuckersirup getaucht wird. Orangenblütenwasser gibt dem Teig sein charakteristisches Aroma. In Tunesien gehört dieses Gebäck zu den Süßigkeiten, die zu besonderen Anlässen gereicht werden. Von der … [Weiterlesen...] ÜberNationalgericht Tunesien: Makroud Louz (Rezept)
Nationalgericht Tunesien
Couscous ist in Tunesien Nationalgericht und Familienessen zugleich – meist mit Fisch, Lamm oder Gemüse und deutlich schärfer als in den Nachbarländern, denn die feurige Chilipaste Harissa gehört zur tunesischen Küche wie das Olivenöl. Gegrilltes Gemüse wird für den Salat Mechouia zerkleinert und mit Thunfisch und Ei zur beliebten Vorspeise. Auch Schmorgerichte wie Chtitha oder die Tajine, die in Tunesien einem herzhaften Eierkuchen ähnelt und wenig mit der marokkanischen Variante gemein hat, zeigen den eigenständigen Charakter dieser nordafrikanischen Küche. Mittelmeer, Berber-Tradition und arabische Einflüsse geben ihr die Würze. Über 100 Rezepte stehen in dieser Kategorie bereit – Schritt für Schritt erklärt.
Was ist das Nationalgericht von Tunesien?
Couscous ist das Nationalgericht von Tunesien. Seit 2020 steht das Wissen um seine Zubereitung auf der UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes, eingetragen gemeinsam von Tunesien, Algerien, Marokko und Mauretanien. An der Küste kocht man ihn gern mit Fisch, wie beim Couscous au poisson mit Zackenbarsch oder Meerbrasse in roter, scharfer Sauce. Zwei weitere Gerichte nennen Tunesier häufig. Brik ist ein hauchdünnes Teigblatt, gefüllt mit einem rohen Ei, Thunfisch, Kapern und Petersilie, das in heißem Öl ausgebacken wird. Man isst es mit den Fingern, und das Eigelb soll dabei noch flüssig sein. Lablabi ist eine Kichererbsensuppe mit Kreuzkümmel und Harissa, die über altbackenes Brot gegossen wird und als Frühstück der Arbeiter gilt.
Was isst man in Tunesien?
Die tunesische Küche gilt als die schärfste im Maghreb. Harissa gehört in viele Saucen, dazu Olivenöl aus eigenem Anbau und Tabil, eine Mischung aus Koriandersamen, Kümmel, Knoblauch und Chili. Brot fehlt bei keiner Mahlzeit. Mittags essen Familien Eintöpfe mit Tomaten, Kichererbsen, Lamm oder Fisch. Schnelles Essen holt man sich an Imbissen, etwa ein Sandwich mit Kafteji, gehacktem frittiertem Gemüse mit Ei. Auf Djerba wird Reis mit Fleisch, Gemüse und Kräutern im Dampf gegart, der Rouz Djerbi. Im Ramadan beginnt das Fastenbrechen oft mit Datteln, einer Chorba und Brik. Süßes ist sehr süß, mit Honig, Datteln und Grieß.
