Nationalgericht Montenegro: Sladoled Od Smokava (Rezept) Reife Feigen, püriert und mit Sahne, Milch und einem Schuss Zitronensaft zu Eis verarbeitet, das ist Sladoled od smokava. Das Fruchtfleisch gibt dem Eis seine rosa Farbe und eine leicht körnige Note von den Feigenkernen. Ohne Eismaschine braucht es Geduld, weil während des Gefrierens mehrmals umgerührt werden … [Weiterlesen...] ÜberNationalgericht Montenegro: Sladoled od smokava (Rezept)
Nationalgericht Montenegro
Zwischen Adriaküste und schroffen Bergen entfaltet Montenegro eine erstaunlich vielfältige Esskultur. Weithin bekannt ist Njeguški pršut, der luftgetrocknete Schinken aus dem Bergdorf Njeguši, der zu Käse und Oliven gereicht wird. Herzhafte Teiggerichte haben in der montenegrinischen Küche Tradition: Pita od mesa mit Fleischfüllung oder Varianten mit Kürbis und Sauerkraut kommen als Alltagsessen auf den Tisch. Süß wird es mit hauchdünnen Palačinke und luftigen Krafne, die an die österreichisch-ungarischen Einflüsse auf dem Balkan erinnern. Dazu kommen frischer Fisch von der Küste, Lamm aus den Bergen und kräftiger Rotwein. Über 60 Rezepte laden ein, diese Küche kennenzulernen – zum Nachkochen Schritt für Schritt erklärt.
Was ist das Nationalgericht von Montenegro?
Ein offizielles Nationalgericht hat Montenegro nicht. Am häufigsten genannt werden zwei Spezialitäten aus dem Dorf Njeguši am Lovćen. Der Njeguški pršut ist ein luftgetrockneter, leicht geräucherter Schinken, der seinen Geschmack der Mischung aus Meeresluft und Bergwind verdankt. Dazu gehört der gleichnamige Käse. In den Bergen im Norden gilt Kačamak als typischstes Gericht, ein dicker Brei aus Maismehl und Kartoffeln, in den man Kajmak und Käse rührt. Für Festtage bereitet man Lamm unter der Glocke zu, die Jagnjetina ispod sača. Fleisch und Kartoffeln garen dabei unter einer gusseisernen Haube, auf die man glühende Kohle schaufelt. Welches dieser Gerichte das wichtigste ist, hängt davon ab, ob man an der Küste oder im Gebirge fragt.
Was isst man in Montenegro?
Montenegro hat auf kleinem Raum zwei sehr verschiedene Küchen. An der Adria und in der Bucht von Kotor isst man mediterran mit Olivenöl, Fisch, Muscheln, Gemüse und Kräutern. Eine einfache Riblja čorba aus Fisch und Reis ist dort Alltag. Im Landesinneren und im Norden bestimmen Milchprodukte und Fleisch den Speiseplan. Kajmak, junger Käse und Lamm kommen von den Hochweiden. Am Skutarisee werden Karpfen und kleine Weißfische gefangen und geräuchert. Aus der osmanischen Zeit stammen Pita, Burek und Sarma, aus der österreichischen Mehlspeisen wie Palačinke. Zum Frühstück gibt es oft Käse, Brot und Eier, die Hauptmahlzeit liegt am Nachmittag.
