Wie viele mongolische Suppen besteht auch Makh Shul im Kern aus Rindfleisch, etwas Wurzelgemüse und reichlich Zeit auf dem Herd. Das Fleisch wird angebraten, mit Kartoffeln und Karotten ergänzt und in Wasser oder Brühe weichgekocht. Knoblauch kommt erst gegen Ende dazu, damit sein Aroma nicht verkocht. Am Ende steht eine klare, herzhafte Suppe, die vor allem in der … [Weiterlesen...] ÜberNationalgericht Mongolei: Makh Shul (Rezept)
Nationalgericht Mongolei
Fleisch und Milchprodukte sind die Lebensgrundlage der mongolischen Nomadenkultur, und genau das spiegelt sich auf dem Teller wider. Buuz, gedämpfte Teigtaschen mit würziger Hammel- oder Rindfleischfüllung, gehören zu jedem Festessen, besonders zum Neujahrsfest. Beim traditionellen Khorkhog gart Fleisch zusammen mit heißen Steinen im geschlossenen Topf, während einfache, nahrhafte Gerichte wie Bantan, eine Mehlsuppe mit Fleisch, oder eine kräftige Shorva an kalten Steppentagen wärmen. Gewürzt wird in der Mongolei traditionell sparsam – Salz, Zwiebeln und die Qualität der Zutaten stehen im Mittelpunkt dieser robusten Küche. Über 30 Rezepte geben Einblick in die Esskultur der Steppe – Schritt für Schritt zum Nachkochen erklärt.
Was ist das Nationalgericht der Mongolei?
Am häufigsten nennen Mongolen selbst Buuz, gedämpfte Teigtaschen mit Hammel- oder Rindfleisch, Zwiebeln und etwas Salz. Zum Neujahrsfest Tsagaan Sar falten Familien davon in den Wochen davor große Mengen vor und frieren sie draußen ein. Ein zweiter Kandidat ist Khuushuur. Die Füllung ist fast dieselbe, nur wird die flache Tasche in Fett ausgebacken. Khuushuur gehört zum Naadam-Fest im Juli, an dessen Ständen sie den ganzen Tag frisch aus der Pfanne kommen. Als Festessen für Gäste gilt Khorkhog. Dabei garen Hammelstücke mit heißen Steinen in einem geschlossenen Behälter, und die warmen Steine reicht man danach von Hand zu Hand. Offiziell festgelegt ist keines der drei Gerichte.
Was isst man in der Mongolei?
Viele Mongolen unterscheiden zwischen weißen Speisen aus Milch und roten Speisen aus Fleisch. Im Sommer, wenn die Tiere viel Milch geben, gibt es Joghurt, Quark und getrocknete Käsestücke. Im Winter ist Fleisch dran, vor allem Hammel, dazu Rind, Ziege, Pferd und Yak. Gemüse spielt eine kleine Rolle, in der Stadt wächst der Anteil langsam. Fast zu jeder Mahlzeit gehört Suutei Tsai, ein gesalzener Milchtee. Ein typisches Mittagessen ist Tsuivan, gebratene Nudeln mit Fleischstreifen und etwas Kohl oder Karotte. Gewürzt wird mit Salz und Zwiebeln, scharf isst kaum jemand.
