Nationalgericht Usbekistan: Meat Pie (Rezept) Fleischpasteten gibt es in vielen Küchen, in Usbekistan wird der Mürbeteig aus Mehl, Butter und Ei mit einer Füllung aus Rind- oder Lammhack, Zwiebeln und Kreuzkümmel gefüllt. Nach dem Formen kommt die Pastete bei 180 Grad in den Ofen, bis der Teig goldbraun ist. Zu besonderen Anlässen wird sie in usbekischen … [Weiterlesen...] ÜberNationalgericht Usbekistan: Meat Pie (Rezept)
Nationalgericht Usbekistan
An der alten Seidenstraße gelegen, hat Usbekistan eine der reichsten Kochtraditionen Zentralasiens entwickelt. Ihr unangefochtener König ist Plov: Reis, Lammfleisch, Möhren und Zwiebeln, im gusseisernen Kasan gegart – zu Hochzeiten wird er in riesigen Kesseln für Hunderte Gäste zubereitet. Gedämpfte Teigtaschen wie Manti mit saftiger Fleischfüllung und Reissuppen wie Mastava gehören ebenso zum Alltag wie frisches Fladenbrot aus dem Tandur. Im Sommer erfrischt Chalop, eine kalte Joghurtsuppe mit Kräutern und Gurke. Die usbekische Küche ist großzügig, fleischbetont und tief in der Gastfreundschaft verwurzelt. Über 70 Rezepte stehen in dieser Kategorie bereit – Schritt für Schritt zum Nachkochen erklärt.
Was ist das Nationalgericht von Usbekistan?
In Usbekistan ist die Frage schnell beantwortet. Das Nationalgericht ist Plov, auf Usbekisch Osh oder Palov. 2016 hat die UNESCO die Kultur und Tradition des Palov in die Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Das Grundrezept besteht aus Reis, Hammel- oder Rindfleisch, gelben Möhren in feinen Streifen, Zwiebeln und viel Öl, gewürzt mit Kreuzkümmel. Oft garen ganze Knoblauchknollen, Kichererbsen oder Rosinen mit. Bei Hochzeiten und großen Feiern kocht ihn ein eigens bestellter Plov-Meister. Wer nach einem zweiten Gericht fragt, bekommt meist Lagman genannt, handgezogene Nudeln mit Fleisch und Gemüse in kräftiger Sauce. Die Nudeln kamen über die Uiguren nach Zentralasien und sind heute in jeder usbekischen Stadt zu haben.
Was isst man in Usbekistan?
Zu jeder Mahlzeit gehört in Usbekistan Brot, das runde Non aus dem Tandur, dazu grüner Tee aus kleinen Schalen. Brot wird gebrochen, nicht geschnitten, und nie mit der Unterseite nach oben auf den Tisch gelegt. Fleisch kommt vor allem vom Schaf und vom Rind, Schweinefleisch spielt kaum eine Rolle. Gewürzt wird mit Kreuzkümmel, Koriander, Dill und schwarzem Pfeffer, scharf ist die Küche selten. Im Sommer steht zu fast jedem Fleischgericht Achichuk Salad aus Tomaten und Zwiebeln auf dem Tisch. Unterwegs isst man Somsa, im Tandur gebackene Teigtaschen mit Fleisch oder Kürbis. Im Westen, in der Region Choresm, kocht man anders als in Taschkent, dort sind etwa grüne Dillnudeln eine Spezialität.
