Nationalgericht Rumänien: Salată De Sfeclă (Rezept) Rote Bete, Olivenöl, Essig und frische Kräuter reichen für die rumänische Salată de sfeclă völlig aus, ein einfacher Salat mit kräftiger Farbe. Die Knollen werden zunächst weichgekocht, dann geschält und gewürfelt. Mit Öl, Essig und gehackten Kräutern vermengt, zieht der Salat kurz durch, bevor er serviert … [Weiterlesen...] ÜberNationalgericht Rumänien: Salată de sfeclă (Rezept)
Nationalgericht Rumänien
Zwischen Karpaten und Schwarzem Meer hat sich eine deftige, gastfreundliche Kochtradition entwickelt: Die rumänische Küche liebt Kohl, Mais, Schweinefleisch und saure Suppen. Ihr bekanntestes Gericht sind Sarmale, mit Hackfleisch und Reis gefüllte Krautwickel, die zu Festtagen in keinem Haushalt Rumäniens fehlen. Typisch säuerlich schmeckt Ciorbă de pește, eine Fischsuppe, die ihre feine Säure traditionell durch vergorene Weizenkleie erhält. Als Gemüseklassiker gilt Ghiveci, ein bunter Schmortopf aus Sommergemüse, und zu Weihnachten und Ostern duftet es nach Cozonac, einem Hefezopf mit Walnussfüllung. Mămăligă, der goldgelbe Maisbrei, begleitet viele Mahlzeiten als Beilage. Über 140 Rezepte aus dem Karpatenland stehen in dieser Kategorie – zum Nachkochen Schritt für Schritt erklärt.
Was ist das Nationalgericht von Rumänien?
Ein amtliches Nationalgericht gibt es nicht. Die meisten Rumänen nennen trotzdem Sarmale, Krautwickel aus sauer vergorenen Kohlblättern mit einer Füllung aus Schweinehack und Reis. Sie garen stundenlang mit geräuchertem Speck und gehören zu Weihnachten, Ostern, Hochzeiten und Taufen. Neben ihnen auf dem Teller liegt fast immer Mămăligă, ein fester Maisbrei, mit Sauerrahm und Schafskäse. Den zweiten Platz teilen sich die Mititei, kleine gegrillte Röllchen aus gemischtem Hackfleisch mit Knoblauch und etwas Natron, die man mit Senf und Brot isst. Sarmale und Mici zeigen gut, wie viel die rumänische Küche aus der osmanischen Zeit behalten hat.
Was isst man in Rumänien?
Mittags steht meist eine saure Suppe auf dem Tisch, die Ciorbă. Ihre Säure kommt aus Borș, vergorener Weizenkleie, aus Sauerkrautsaft oder Zitrone. Bekannt ist die Ciorbă de Perișoare mit Fleischklößchen. Liebstöckel und Dill geben ihr den typischen Geschmack. Schweinefleisch ist das wichtigste Fleisch, daneben Huhn und zu Ostern Lamm. Sauerrahm kommt fast an jedes Gericht. Die Regionen kochen verschieden. In Siebenbürgen merkt man ungarische und sächsische Einflüsse, etwa beim Krautauflauf Varză a la Cluj. Die Moldau isst gern Tochitură, in der Dobrudscha am Schwarzen Meer schmeckt man türkische und tatarische Einflüsse.
