Nationalgericht Myanmar: Fish Curry (Rezept) Kokosmilch, rote Currypaste, Ingwer und Knoblauch bilden die Basis für das Fischcurry, das in Myanmar häufig zu Reis auf den Tisch kommt. Der Fisch gart nur kurz in der fertigen Sauce, damit er nicht zerfällt, insgesamt ist das Curry in gut 20 Minuten fertig. Fischsauce und frischer Koriander runden den Geschmack … [Weiterlesen...] ÜberNationalgericht Myanmar: Fish Curry (Rezept)
Nationalgericht Myanmar
Mohinga, eine würzige Fischsuppe mit Reisnudeln, gilt in Myanmar als heimliches Nationalgericht und wird schon zum Frühstück an Straßenständen gegessen. Einzigartig in der burmesischen Küche ist Lephet Thoke, ein Salat aus fermentierten Teeblättern mit Knoblauch, Nüssen und Sesam, der bei geselligen Anlässen selten fehlt. Überhaupt sind Salate eine Spezialität des Landes: Vom Noodle Salad bis zum Lentil Salad wird vieles mit Limette, Erdnüssen und Röstzwiebeln raffiniert abgeschmeckt. Kurkuma, Fischsauce, Ingwer und Kichererbsenmehl prägen die Aromen zwischen indischen, chinesischen und thailändischen Einflüssen. Über 90 Rezepte öffnen den Blick in diese noch wenig bekannte Küche – zum Nachkochen Schritt für Schritt erklärt.
Was ist das Nationalgericht von Myanmar?
Ein offiziell festgelegtes Nationalgericht gibt es in Myanmar nicht. Fragt man Einheimische, nennen die meisten zuerst Mohinga. Die Suppe aus dünnen Reisnudeln und einer sämigen Fischbrühe, meist mit Wels, bekommt ihren Geschmack von Zitronengras, Ingwer, Knoblauch und dem zarten Mark der Bananenstaude. Gebunden wird sie mit geröstetem Reismehl oder Kichererbsenmehl. Obendrauf kommen ein halbes gekochtes Ei, frittierte Linsenküchlein, Koriander und ein Spritzer Limette. Mohinga ist ein Frühstück, das man in Yangon an unzähligen Garküchen bekommt. Der zweite Kandidat ist Lahpet Thoke, der Salat aus fermentierten Teeblättern mit gerösteten Bohnen, Erdnüssen und Sesam. Myanmar ist eines der wenigen Länder, in denen man Tee isst statt nur trinkt, und ein Schälchen Lahpet steht traditionell für Gäste bereit.
Was isst man in Myanmar?
Im Zentrum jeder Mahlzeit steht Reis. Dazu kommen mehrere Schüsseln auf einmal, ein ölreiches Curry mit Fleisch oder Fisch, eine klare, säuerliche Suppe, gekochtes Gemüse und fast immer ein Thoke, also ein von Hand gemischter Salat. Ngapi, eine Paste aus fermentiertem Fisch oder Garnelen, sorgt für die salzige Tiefe, Chili gibt man eher am Tisch dazu. Burmesische Currys sind milder als thailändische und werden lange gegart, bis sich das Öl absetzt. Im Shan-Staat im Osten isst man viele Nudelgerichte wie Shan Khao Swe mit Tomaten-Hühnchen-Sauce. Weiter südlich ist Ohn No Khao Swe beliebt, Nudeln in Kokos-Hühnerbrühe. Zum Abschluss reicht man oft grünen Tee und ein Stück Jaggery.
