Nationalgericht Gambia: Vegetable Peanut Curry (Rezept) Erdnussbutter bildet hier die Grundlage einer Sauce, in der Karotten, Paprika und Brokkoli gemeinsam mit Kokosmilch köcheln. Das Curry ist vegan und kommt ohne Fleisch oder Fisch aus, was es in der sonst fleischlastigen gambischen Küche zur Ausnahme macht. Von der Vorbereitung bis zum fertigen Curry vergehen … [Weiterlesen...] ÜberNationalgericht Gambia: Vegetable Peanut Curry (Rezept)
Nationalgericht Gambia
Ein einziger Topf, viel Geduld und kräftige Aromen: So entsteht Benachin, der berühmte Reistopf Gambias, bei dem Reis, Gemüse und Fleisch gemeinsam in Tomatensauce garen. Die gambische Küche am kleinsten Festlandstaat Afrikas lebt von Erdnüssen, Reis, Fisch und Chili. Domoda, ein sämiges Erdnusscurry mit Fleisch oder Gemüse, gilt vielen als heimliches Nationalgericht, während frittierte Bohnenbällchen namens Akara als Streetfood und Frühstück beliebt sind. Als sättigende Beilage dient Cassava Fufu, ein elastischer Brei aus Maniok, der mit Saucen und Eintöpfen kombiniert wird. Gegessen wird traditionell gemeinsam aus einer großen Schüssel. Über 120 Rezepte laden dazu ein, Gambias westafrikanische Aromenwelt kennenzulernen.
Was ist das Nationalgericht von Gambia?
Ein amtliches Nationalgericht hat Gambia nicht. Die meisten Gambier nennen Domoda, einen Eintopf aus Erdnusspaste, Tomaten, Zwiebeln und Fleisch oder Fisch, den man über Reis gibt. Gleichauf liegt Benachin, auf Wolof wörtlich ein Topf. Der Reis gart dabei direkt in der gewürzten Tomaten-Fleisch-Sauce und nimmt deren rote Farbe an. Die Verwandtschaft zum westafrikanischen Jollof Rice und zum senegalesischen Thieboudienne ist deutlich. Häufig fällt außerdem der Name Superkanja, ein sämiger Okra-Eintopf mit Palmöl und Fisch. Welches der drei Gerichte vorn liegt, wechselt je nach Familie und Region.
Was isst man in Gambia?
Reis ist in Gambia das Grundnahrungsmittel, an vielen Tagen zweimal. Dazu kommen Saucen aus Erdnüssen, Okra, Maniokblättern oder Zwiebeln. Gekocht wird mit Palmöl, getrocknetem oder geräuchertem Fisch, Chili und Brühwürfeln, die in Westafrika in fast jedem Topf landen. Zum Frühstück gibt es Tapalapa Bread vom Bäcker oder Hirsebrei. Die Hauptmahlzeit isst die Familie mittags aus einer großen Schüssel, jeder von seiner Seite. An der Küste und am Gambia-Fluss kommen Bonga und Barrakuda auf den Teller. Abends verkaufen Stände am Straßenrand gegrilltes Fleisch wie Afra. Zum Trinken gibt es Wonjo aus Hibiskusblüten oder Saft aus Baobab.
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