Nationalgericht Burundi: Nyama Choma (Rezept) Nyama Choma ist das, was in Burundi bei fast jedem Familientreffen über offenem Feuer gart, mariniertes Fleisch vom Grill. Knoblauch, Paprikapulver, Kreuzkümmel und Zitronensaft bilden die Marinade, in der das Fleisch am besten über Nacht zieht. Auf dem Grill braucht es dann noch zehn bis fünfzehn Minuten pro Seite, bevor … [Weiterlesen...] ÜberNationalgericht Burundi: Nyama Choma (Rezept)
Nationalgericht Burundi
Bohnen sind in Burundi das Alltagsessen Nummer eins und kommen oft mehrmals täglich auf den Tisch – etwa als Beans and Bananas, geschmort mit Kochbananen. Auch Matoke, gedämpfte oder gestampfte Kochbananen, und Ibirayi, einfach zubereitete Kartoffeln, gehören zur täglichen Küche des ostafrikanischen Binnenlands. Vom Tanganjikasee stammt Mukeke, ein beliebter Speisefisch, der gegrillt oder in Sauce serviert wird. Die burundische Küche verwendet wenig Fleisch, dafür Mais, Maniok, Süßkartoffeln und Erdnüsse; gewürzt wird sparsam und mit frischen Zutaten. Zu besonderen Anlässen wird traditionell Bananenbier geteilt. Über 40 Rezepte machen diese wenig bekannte Küche zugänglich – Schritt für Schritt erklärt.
Was ist das Nationalgericht von Burundi?
Burundi hat kein offizielles Nationalgericht. Das Essen, das am ehesten dafür steht, sind Bohnen. Als Ibiharage werden sie mit Zwiebeln, Tomaten und Palmöl gekocht und in vielen Familien fast täglich gegessen. Dazu gehört ein fester Brei aus Maniok- oder Maismehl, der Ubugali heißt und mit der Hand zu kleinen Kugeln geformt wird. Als Spezialität mit Nationalstolz gilt dagegen der Mukeke. Dieser Speisefisch lebt nur im Tanganjikasee und wird in Bujumbura gegrillt oder gebraten serviert.
Was isst man in Burundi?
Die meisten Burundier sind Kleinbauern, gegessen wird, was auf den eigenen Feldern wächst. Bohnen, Kochbananen, Süßkartoffeln, Maniok und Mais bilden die Grundlage. Fleisch ist für viele Familien teuer und kommt vor allem an Festtagen auf den Tisch. Eiweiß liefern daher Bohnen, Erdnüsse und kleine getrocknete Fische aus dem Tanganjikasee, die als Ndagala auf jedem Markt liegen. Gewürzt wird zurückhaltend mit Zwiebeln, Tomaten, Salz und etwas Chili. Wer abends ausgeht, bestellt in einer Bar gegrillte Fleischspieße wie Brochettes, oft aus Ziegenfleisch, mit gebratenen Kochbananen. Bananenbier und Sorghumbier haben bei Festen und Besuchen eine wichtige Rolle.
