Nationalgericht Jemen: Date Halwa (Rezept) Dieses süße Dessert vereint die natürliche Süße von Datteln mit einer zarten, leicht pikanten Note. Mit wenigen Zutaten und einer einfachen Zubereitung ist es der perfekte Genuss für besondere Anlässe oder einfach zum Naschen zwischendurch. Tipp: Hier gibt es 109 weitere Rezepte aus Jemen. Vorstellung Date … [Weiterlesen...] ÜberNationalgericht Jemen: Date Halwa (Rezept)
Nationalgericht Jemen
Hawaij, eine Gewürzmischung aus Kreuzkümmel, Kurkuma, Pfeffer und Kardamom, verleiht vielen Gerichten des Jemen ihren unverwechselbaren Charakter. Gekocht wird oft im Tannur-Ofen oder in schweren Steintöpfen, die die Hitze lange halten. Zu den Klassikern gehören Bint al-sahn, ein zarter Schichtkuchen mit Honig, und Hareesah, ein sättigender Weizenbrei mit Fleisch. Shafut kombiniert Fladenbrot mit gewürztem Joghurt zu einer erfrischenden Speise, während würziger Kebab vom Grill die Fleischküche vertritt. Fladenbrot begleitet fast jede Mahlzeit, dazu gibt es süßen Tee oder Kaffee mit Ingwer. Die jemenitische Küche zeigt sich hier in über 110 Rezepten – zum Nachkochen aufbereitet.
Was ist das Nationalgericht des Jemen?
Als Nationalgericht des Jemen gilt Saltah. Der Eintopf aus Fleischbrühe, Gemüse und Hawaij kommt brodelnd heiß im Steintopf auf den Tisch. Obenauf liegt ein Schaum aus Bockshornklee, Hulba genannt, der leicht bitter schmeckt und die Brühe bindet. In Sanaa essen viele Familien Saltah mittags, gelöffelt wird mit Fladenbrot statt mit Besteck. Eng verwandt ist Fahsa, das mit zerzupftem Lammfleisch deutlich kräftiger ausfällt. Aus dem Hadramaut im Osten stammt Mandi, Reis mit Lamm oder Huhn, das traditionell in einer Erdgrube gart. Mandi wird heute auf der ganzen Arabischen Halbinsel gekocht, wer nach dem Nationalgericht fragt, hört im Jemen trotzdem fast immer Saltah.
Was isst man im Jemen?
Der Tag beginnt oft mit Bohnen, Eiern oder Leber und viel Brot. Die Hauptmahlzeit liegt mittags und fällt reichlich aus. Mit Brot wird gegessen, es ersetzt den Löffel. Die Auswahl reicht vom schwammigen Lahoh bis zum blättrigen Malawah. Gewürzt wird mit Hawaij, Kreuzkümmel und Kardamom, dazu kommt die scharfe grüne Chilisauce Sahawiq. An der Küste stehen Fisch und Garnelen öfter auf dem Speiseplan als im Hochland, wo Lamm und Hülsenfrüchte dominieren. Getrunken wird süßer Tee mit Milch oder Qishr, ein Aufguss aus Kaffeeschalen mit Ingwer, der milder ist als Kaffee.
