Vorstellung Kräuterspätzle
Spätzle gehören zur schwäbisch-alemannischen Küche und werden auch in Österreich, besonders im Westen des Landes, häufig gekocht, hier mit einem grünen Kräuteranteil im Teig. Aus Mehl, Eiern, Wasser und gehackten Kräutern entsteht ein Teig, der kräftig durchgeknetet werden muss, bis er glatt und elastisch ist. Anschließend wird er portionsweise durch ein Sieb oder eine Presse direkt ins kochende Salzwasser gedrückt. Sobald die Spätzle oben schwimmen, sind sie gar und werden zum Schluss in etwas Butter geschwenkt. Als Beilage passen sie zu Braten und Ragouts, als Hauptgericht reichen oft ein Salat und etwas geriebener Käse dazu.
Zutatenliste für 1-2 Portionen
- 200 g Weizenmehl
- 2 Eier
- 100 ml Wasser
- Eine großzügige Handvoll frische Kräuter (z.B. Petersilie, Schnittlauch, Basilikum)
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- Butter zum Anbraten
Einkaufen der Zutaten
Um die Kräuterspätzle zuzubereiten, sollten Sie zunächst die Zutaten im örtlichen Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt besorgen. Achten Sie darauf, frische Kräuter zu wählen, da sie den entscheidenden Geschmack ausmachen. Zudem sollten auch die Eier und das Mehl von guter Qualität sein, um den Teig optimal gelingen zu lassen. Vergewissern Sie sich, dass auch ausreichend Salz und Pfeffer vorhanden sind, um die Aromen gut abzurunden.
Vorbereitung des Gerichts
Bevor Sie mit der Zubereitung der Kräuterspätzle beginnen, ist es ratsam, alle Zutaten bereitzustellen. Die frischen Kräuter sollten gut gewaschen und klein gehackt werden. Dies sorgt für ein ansprechendes Aussehen und ermöglicht eine gleichmäßige Verteilung im Teig. Zusätzlich sollten Sie bereits einen großen Topf mit Wasser aufsetzen, um das Kochen der Spätzle zu erleichtern.
Anleitung für die Zubereitung
- Das Mehl in eine große Schüssel geben und eine Vertiefung in der Mitte machen.
- Die Eier und das Wasser in die Vertiefung geben und mit einer Gabel zügig verrühren.
- Die gehackten Kräuter hinzufügen und mit Salz und Pfeffer würzen.
- Den Teig gut durchkneten, bis er schön glatt und elastisch ist.
- In einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen.
- Mit einem Spätzle-Sieb oder einer Spätzlepresse den Teig portionsweise ins kochende Wasser drücken.
- Wenn die Spätzle an die Oberfläche steigen, sind sie fertig. Nach 2-3 Minuten herausnehmen.
- In einer Pfanne etwas Butter erhitzen und die Spätzle darin kurz anbraten.
Zubereitung ohne Gluten / Laktose
Um die Kräuterspätzle glutenfrei zuzubereiten, können Sie das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung ersetzen. Achten Sie darauf, dass die Mischung auch für das Binden und die Konsistenz geeignet ist. Für eine laktosefreie Version verwenden Sie einfach laktosefreie Butter oder Pflanzenöl zum Anbraten. So bleibt der Genuss unbeschwert und schmackhaft.
Tipps für Veganer und Vegetarier
Für vegane Kräuterspätzle können Sie die Eier durch eine Mischung aus Wasser und Leinsamenmehl substituieren. Ein Esslöffel Leinsamenmehl mit drei Esslöffeln Wasser vermischt ergibt die gleiche Bindekraft wie ein Ei. Verwenden Sie für die Zubereitung Pflanzenmilch oder spezielle vegane Produkte, um eine cremige Textur zu erhalten. So können auch Veganer in den Genuss dieser Spätzle kommen.
Weitere Tipps und Tricks
Um die Konsistenz des Teigs der Kräuterspätzle zu optimieren, können Sie experimentieren, indem Sie die Wassermenge anpassen. Je nach verwendeter Mehlsorte kann es erforderlich sein, mehr oder weniger Wasser zu verwenden. Zudem sollten Sie darauf achten, dass der Teig nicht zu flüssig und nicht zu fest ist. Ein gut gekneteter Teig lässt sich einfach verarbeiten und sorgt für ein gutes Ergebnis beim Kochen.
Anpassung vom Rezept an Vorlieben
Kräuterspätzle bieten eine hervorragende Möglichkeit zur individuellen Anpassung an persönliche Vorlieben. Experimentieren Sie mit verschiedenen Kräutern, wie Thymian oder Oregano, die ebenfalls einen eigenen Geschmack verleihen. Wenn Sie es herzhafter mögen, fügen Sie etwas geriebenen Käse in den Teig hinzu. So sind die Spätzle besonders aromatisch und raffinierte.
Alternativen zu bestimmten Zutaten
Falls Ihnen frische Kräuter nicht zur Verfügung stehen, können auch getrocknete Kräuter verwendet werden. Diese sollten jedoch sparsamer dosiert werden, da sie intensiver im Geschmack sind. Das Weizenmehl könnte alternativ durch Dinkelmehl ersetzt werden, für einen nussigeren Geschmack. Überhaupt gibt es viele Varianten, die das Rezept der Kräuterspätzle zu etwas ganz Besonderem machen.
Ideen für passende Getränke
Zu den Kräuterspätzle passen hervorragend leichte Weine wie ein Grüner Veltliner oder ein Sauvignon Blanc. Diese Weißweine ergänzen die Aromen der Kräuter und harmonieren wunderbar zu den Spätzle. Bei der alkoholfreien Variante empfehlen sich Hausgemachte Limonaden oder Mineralwasser mit frischen Kräutern zur Erfrischung. So wird der Gesamtgeschmack gut abgerundet.
Vorschläge zur ansprechenden Präsentation
Ein schön angerichteter Teller hebt das gesamte Gericht an und lässt die Kräuterspätzle noch appetitlicher erscheinen. Sie können die Spätzle mit frischen Kräutern garnieren und auf einem bunten Gemüsebett servieren. Ein Touch von geriebenem Käse oder ein Spritzer Zitrone verleiht dem Gericht die letzte Note und sorgt für einen schönen Blickfang auf dem Tisch.
Hintergrundinformationen zur Geschichte
Die Kräuterspätzle haben ihre Wurzeln in der österreichischen Küche und sind ein hervorragendes Beispiel für die Liebe zu frischen, lokalen Zutaten. Spätzle sind in vielen Regionen Europas verbreitet, jedoch hat jede Region ihre eigene Zubereitungsart. Die Verwendung von frischen Kräutern in diesem Rezept ist typisch für die österreichische Tradition, die Aromen der Natur auf den Tisch zu bringen. Diese Art von Pasta wird generationenübergreifend weitergegeben und geschätzt.
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Zusammenfassung: Kräuterspätzle
Kräuterspätzle sind selbstgemachte Spätzle mit frischen Kräutern im Teig, wahlweise Beilage oder vegetarisches Hauptgericht. Der Teig lässt sich gut vorbereiten und kühl stellen, bevor er ins Wasser kommt. Andere Kräuter wie Bärlauch im Frühjahr funktionieren genauso gut.
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