Vorstellung Scones
Ihren Ursprung haben Scones in Schottland, von dort verbreiteten sie sich über ganz Großbritannien und wurden zum festen Bestandteil des Nachmittagstees. Kalte Butter wird mit den Fingerspitzen ins Mehl eingearbeitet, damit der Teig locker bleibt, dann kommt Milch dazu, bis eine weiche Masse entsteht, die möglichst wenig geknetet werden sollte. Nach dem Ausstechen bekommen die Rohlinge einen Anstrich aus verquirltem Ei, das für die goldbraune Kruste sorgt. Im Ofen dauert das Backen kaum eine Viertelstunde, die meiste Zeit geht für die Vorbereitung des Teigs drauf. Zum Servieren gehören für viele Briten klare Regeln, ob zuerst Sahne oder Marmelade aufgetragen wird, in Cornwall und Devon wird das bis heute unterschiedlich gehandhabt.
Zutatenliste für 1-2 Portionen
- 250 g Mehl
- 60 g Butter (kalt)
- 30 g Zucker
- 1 EL Backpulver
- 1 Prise Salz
- 150 ml Milch
- 1 Ei (zum Bestreichen)
Einkaufen der Zutaten
Die Zutaten für Scones sind in den meisten Supermärkten leicht zu finden. Zu den Grundbestandteilen gehören Mehl, Zucker, Butter und Milch. Für eine fruchtige Note können zusätzlich Rosinen oder getrocknete Früchte verwendet werden. Achten Sie darauf, hochwertige Zutaten zu wählen, um den besten Geschmack zu erzielen – vor allem beim Backpulver und der Butter!
Vorbereitung des Gerichts
Bevor Sie mit dem Backen beginnen, ist es wichtig, alle Zutaten gut vorzubereiten. Das Mehl sollte gesiebt werden, um Klumpen zu vermeiden. Zudem empfiehlt es sich, die Butter vorher in kleine Stücke zu schneiden, damit sie einfacher in das Mehl eingearbeitet werden kann. Auch das Ofenblech sollte vorbereitet werden, indem Sie es mit Backpapier auslegen.
Anleitung für die Zubereitung
- Den Ofen auf 220 °C vorheizen (Ober-/Unterhitze).
- In einer großen Schüssel das Mehl, den Zucker, das Backpulver und das Salz vermengen.
- Die kalte Butter in die Mehlmischung geben und mit den Fingerspitzen einreiben, bis die Mischung krümelig ist.
- Nach und nach die Milch hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten.
- Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 2-3 cm dick ausrollen.
- Mit einem runden Ausstecher oder Glas Scones ausstechen und auf das vorbereitete Blech legen.
- Die Oberseite der Scones mit verquirltem Ei bestreichen.
- Im vorgeheizten Ofen ca. 12-15 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
Zubereitung ohne Gluten / Laktose
Scones können auch glutenfrei oder laktosefrei zubereitet werden, indem man entsprechende Produkte verwendet. Für eine glutenfreie Variante empfiehlt sich die Verwendung von glutenfreiem Mehl, das speziell für Backwaren konzipiert ist. Um die Milchalternativen zu nutzen, kann Hafer- oder Mandeldrink verwendet werden, welche in vielen Supermärkten erhältlich sind. Achten Sie darauf, dass die Zutaten auch tatsächlich glutenfrei sind, um Kreuzkontamination zu vermeiden.
Tipps für Veganer und Vegetarier
Für eine vegane Variante der Scones können Butter und Milch durch pflanzliche Alternativen ersetzt werden. Statt Butter eignet sich z.B. vegane Margarine, und anstelle von Milch kann die Verwendung von Sojamilch oder Hafermilch in Betracht gezogen werden. Auch das Ei zum Bestreichen kann durch eine Mischung aus Wasser und Leinsamen ersetzt werden. So bleibt der Genuss auch für Veganer und Vegetarier erhalten!
Weitere Tipps und Tricks
Ein paar zusätzliche Tipps können Ihnen helfen, gute Scones zu backen. Achten Sie darauf, den Teig nicht zu stark zu kneten, da dies die Scones zäh machen kann. Zusätzlich können Sie eine Prise Muskatnuss oder Zimt hinzufügen, um den Geschmack zu verfeinern. Für fruchtige Scones sind getrocknete Früchte wie Cranberries ideal – einfach unter den Teig heben, bevor sie gebacken werden!
Anpassung vom Rezept an Vorlieben
Jeder hat seine eigenen Vorlieben, wenn es um Scones geht. Sie können das Rezept leicht abwandeln, indem Sie andere Zutaten hinzufügen, wie z.B. Nüsse oder Schokoladenstückchen. Wenn Sie es lieber herzhaft mögen, versuchen Sie, Käse und Kräuter in den Teig zu integrieren. Mit diesen Anpassungen können Sie Ihre Scones ganz nach Ihrem Geschmack gestalten und neue Variationen ausprobieren.
Alternativen zu bestimmten Zutaten
Falls Ihnen bestimmte Zutaten fehlen, gibt es oft hervorragende Alternativen. Statt herkömmlichem Weizenmehl können Sie auch Backmischungen für Scones verwenden, die bereits die nötigen Zutaten enthalten. Weitere Optionen sind Vollkornmehl für einen gesünderen Ansatz oder sogar Hafermehl für eine nussige Note. Seien Sie kreativ und experimentieren Sie mit verschiedenen Mehlsorten!
Ideen für passende Getränke
Zu einer gelungenen Tea Time gehören die Scones selbst und die passenden Getränke. Eine Tasse schwarzer Tee ist der Klassiker und harmoniert hervorragend mit dem zarten Gebäck. Für einen besonderen Genuss können Sie auch Früchtetee oder grünen Tee servieren. Wenn Sie etwas Erfrischendes suchen, passen Eistee oder ein mildes Fruchtwasser gut, und die Kombination macht den Nachmittag besonders angenehm.
Vorschläge zur ansprechenden Präsentation
Ein schön angerichteter Tisch macht das Genusserlebnis noch besser. Servieren Sie Ihre Scones auf einem Tiered Stand, um einen eleganten Look zu erzielen, der gut für Gäste geeignet ist. Ergänzend dazu können frische Beeren oder Essigfrüchte das Arrangement auflockern, während eine schöne Teekanne das Gesamtbild abrundet. Vergessen Sie nicht das geschmackvolle Geschirr – es trägt zur Atmosphäre des Nachmittagstees bei!
Hintergrundinformationen zur Geschichte
Die Geschichte der Scones reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück, als sie in Schottland populär wurden. Ursprünglich wurden sie mit Hafermehl gebacken und hatten eine ganz andere Konsistenz als die heutigen Varianten. Die Tea Time wurde im 19. Jahrhundert populär, als die Herzogin von Bedford beschloss, den Nachmittag mit einer kleinen Mahlzeit zu bereichern. In den letzten Jahrhunderten haben Scones viele Variationen durchlaufen und sind nun ein fester Bestandteil der britischen Esskultur.
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Zusammenfassung: Scones
Scones sind britisches Teegebäck aus wenigen Grundzutaten, gut geeignet für Anfänger in der Backstube. Der Teig lässt sich am Vorabend vorbereiten und über Nacht kühl stellen. Reste schmecken aufgetoastet fast wie frisch gebacken.
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